Erhebliche Bedenken: Postbank: Bafin bremst Einlagentransfer

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exklusivErhebliche Bedenken: Postbank: Bafin bremst Einlagentransfer

von Cornelius Welp

Die Postbank darf künftig Einlagen ihrer Kunde auch über die bisher geltende Großkreditgrenze hinaus an ihre Muttergesellschaft Deutsche Bank übertragen, wird das aber vorerst nicht tun.

Die Postbank hat eine entsprechende Ausnahme („Waiver“) bei der Finanzaufsicht BaFin angezeigt. Allerdings hat die BaFin nach Informationen der WirtschaftsWoche erhebliche Bedenken dagegen angemeldet.

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Die Behörde habe auch vor dem Hintergrund der derzeitigen Diskussion um die Einführung eines Trennbankensystems „Druck gemacht und mit Sonderprüfungen gedroht“, sagten mehrere Insider der WirtschaftsWoche. Als Kompromiss haben sich BaFin und Postbank darauf geeinigt, die Ausnahme vorerst nicht zu nutzen und Einlagen nur in den bisher geltenden Grenzen zu übertragen. „Wir haben den Waiver erhalten, wenden ihn aktuell aber nicht an“, bestätigte ein Postbanksprecher der WirtschaftsWoche. Derzeit hat die Postbank fünf Milliarden Euro mehr Einlagen als Kredite in den Büchern. Den Überschuss will sie künftig nutzen, um mehr Darlehen an Mittelständler und Immobilienkäufer zu geben. Der Zugriff auf die für die Finanzierung günstigen Einlagen galt als einer der Hauptgründe für die Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank Mitte 2008.

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