EZB-Stresstest: Zinsänderungen belasten Banken kaum

EZB-Stresstest: Zinsänderungen belasten Banken kaum

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Ein Stresstest der EZB zeigt, dass Zinsänderungen die Euro-Zonen-Banken kaum belasten.

Die Europäische Zentralbank zieht ein positives Zwischenfazit für die Banken in der Euro-Zone. Ein EZB-Stresstest zeigte, dass die meisten Geldhäuser deutliche Zinsschwenks in der Geldpolitik gut verkraften.

Die meisten Geldhäuser in der Euro-Zone können nach einem Stresstest der EZB deutliche Zinsschwenks in der Geldpolitik gut verkraften. Höhere Zinsen würden bei der Mehrheit der Institute zu einem Anstieg des Nettozinseinkommens in den nächsten drei Jahren führen aber zu einem niedrigeren Wert des wirtschaftlichen Eigenkapitals, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag mit. Die Ergebnisse sollen in die diesjährige Bankenprüfung (SREP) einfließen. Insgesamt würden sich die Kapitalanforderungen für die Institute durch die Resultate des Stresstests nicht ändern. Sie könnten aber für einzelne Banken angepasst werden.

Die Euro-Notenbank ist seit Herbst 2014 für die Aufsicht über die großen Banken im Währungsraum zuständig. Inzwischen kontrolliert sie direkt 120 Institute, darunter die Deutsche Bank und die Commerzbank. Sie hatte in ihrem Stresstest sechs unterschiedliche Zinsszenarien geprüft.

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In Deutschland hatten Bundesbank und die Finanzaufsicht BaFin unlängst geprüft, wie die rund 1500 kleineren deutschen Institute und Sparkassen mit dem Niedrigzinsumfeld zurecht kommen. Den Ergebnissen zufolge können die Geldhäuser dies zwar besser verkraften als noch vor Jahren. Dennoch würden sie auch in den kommenden Jahren unter den absehbar niedrigen Zinsen leiden. Die Institute hatten angegeben, dass auf Sicht von fünf Jahren ihr Gewinn vor Steuern gemessen an ihrer Bilanzsumme um 16 Prozent schrumpfen wird.

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