Finanzkrise: EU weicht geplante Bankenregulierung auf

Finanzkrise: EU weicht geplante Bankenregulierung auf

Offenbar hat die EU-Kommission Pläne, die Bankenregulierung aufzuweichen. Geldhäuser müssten dann nicht automatisch Einlagengeschäft und Investmentbanking voneinander trennen.

Große Geldhäuser sollen nicht gezwungen werden, Kunden-Kreditgeschäft und Handel voneinander zu trennen - das geht aus einem Entwurf der EU-Kommission heraus, auf den sich die "Financial Times" beruft. Damit würde die EU Teile der geplanten strengeren Bankenregulierung aufweichen. Eine Trennung der Geschäftsbereiche wäre nicht mehr verpflichtend. Geplant sei demnach außerdem, dass die nationalen Bankenaufseher, einen größeren Ermessensspielraum mit Blick auf die Anwendung der Regeln bekommen.

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Mit dem Bericht, so heißt es, solle außerdem eine "enger gefasste" Volcker-Rule - damit soll 30 Banken der Eigenhandel untersagt werden. Den umfasst die sogenannte "Barnier-Regel", die solche Aktivitäten verbietet, deren

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„einziger Zweck es ist, Profit auf eigene Rechnung zu machen, ohne das ein tatsächlicher oder vorhersehbarer Bezug zu Kunden-Aktivitäten besteht“. Die Volcker-Rule in den USA umfasst ähnliche Punkte.

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