Georg Fahrenschon: Sparkassen-Chef gegen Steinbrücks Trennbankensystem

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Der Sparkassenchef Georg Fahrenschon

von Cornelius Welp

Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon lehnt die vom SPD-Finanzpolitiker Peer Steinbrück vorgeschlagene Trennung von Investmentbanking und Kreditgeschäft bei Banken ab.

Die Grundüberlegung, dass die Institute Kundeneinlagen nicht für riskante Handelsgeschäfte verwenden sollten, sei zwar richtig, sagte Fahrenschon der WirtschaftsWoche. „In der Praxis ist die Trennung aber kaum praktikabel, es sei denn, man will mittelständischen Unternehmen den Zugang zum Kapitalmarkt erschweren und die Qualität von Finanzdienstleistungen verschlechtern.“

Insbesondere warnte Fahrenschon davor, dass auch die Sparkassen als wichtiger Finanzier der mittelständischen Wirtschaft von einem Trennbankensystem betroffen sein könnten. „Sie sammeln regional Einlagen ein und geben die großteils als Kredit an die Realwirtschaft weiter. Das erfolgreiche Geschäftsmodell darf nicht unbedacht gefährdet werden. Eine falsche Trennung würde vor allem den Mittelstand treffen“, so Fahrenschon.
Auch die Forderung Steinbrücks nach einer weiteren Konsolidierung der Landesbanken lehnte der DSGV-Präsident ab. Es habe bereits eine erhebliche Konsolidierung stattgefunden. Fahrenschon: „Die Institute haben ihre Risikoaktiva um ein Drittel abgebaut und sind dabei, sich als Partner der Sparkassen neu im Markt zu positionieren. Dieser Prozess ist in vollem Gang und hat absolute Priorität.“

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