Gewinnrückgang: Niedrigzinsen belasten Hypovereinsbank

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Gewinnrückgang: Niedrigzinsen belasten Hypovereinsbank

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HypoVereinsbank mit weniger Gewinn - Flaute im Investmentbanking.

Die historischen Niedrigzinsen haben der Hypovereinsbank im vergangenen Jahr zu schaffen gemacht. Das Umfeld sei geprägt von Unsicherheiten und Schwankungen an den Kapitalmärkten.

Maue Geschäfte im Investmentbanking setzen der HypoVereinsbank (HVB) zu. Weil Unternehmen im vergangenen Jahr weniger Absicherungsgeschäfte und strukturierte Finanzierungen abschlossen, brach der Vorsteuergewinn der Münchner um ein Viertel auf 1,1 Milliarden Euro ein, wie die Tochter der italienischen UniCredit am Donnerstag mitteilte. Im Handel und im Privatkundengeschäft setzen dem Geldhaus auch die niedrigen Zinsen spürbar zu. Unter dem Strich sank das Ergebnis um elf Prozent auf 958 Millionen Euro.

Vorstandschef Theodor Weimer zeigte sich angesichts des schwierigen Marktumfeldes mit dem Abschneiden zufrieden. Die Bank habe in allen Geschäftsbereichen schwarze Zahlen geschrieben und wichtige Weichenstellungen getroffen.

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Diese Banken haben die beste Kernkapitalquote

  • Platz 8

    Crédit Agricole (Frankreich) – 9,0 Prozent

    Kernkapitalquote nach Basel III, 1. Quartal 2014, Quellen: Bloomberg, Thomson Reuters

  • Platz 7

    Deutsche Bank – 9,5 Prozent

  • Platz 4

    Bank of America (USA) – 9,6 Prozent

  • Platz 4

    JP Morgan (USA) – 9,6 Prozent

  • Platz 4

    Barclays (Großbritannien) – 9,6 Prozent

  • Platz 3

    BNP Paribas (Frankreich) – 10,6 Prozent

  • Platz 2

    HSBC (Großbritannien) – 10,8 Prozent

  • Platz 1

    UBS (Schweiz) – 13,2 Prozent

Der Online-Broker DAB sei verkauft und der Umbau des Filialnetzes begonnen worden. Die Münchner wollen bis Ende des Jahres fast jede zweite ihrer rund 600 Filialen dichtmachen und die verbliebenen Geschäftsstellen aufpeppen. Die Reaktionen der Kunden seien sehr positiv, erklärte die Bank.

Deutlich stärker als alle großen Konkurrenten steht die HVB weiter mit ihrer harten Kernkapitalquote da. Sie belief sich Ende 2014 bei voller Umsetzung der härteren Basel-III-Regeln auf 21,3 Prozent. Die Leverage Ratio - das Verhältnis des Eigenkapitals zur Bilanzsumme - lag mit sechs Prozent ebenfalls deutlich über den Anforderungen.

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Mit diesem Polster wolle das Institut im laufenden Jahr vor allem in der Vermögensverwaltung und im Geschäft mit Unternehmenskunden zulegen, kündigte Weimer an. Auch im Investmentbanking hofft er auf Rückenwind, weil für Unternehmen wegen der jüngsten Währungsschwankungen der Anreiz gestiegen ist, sich gegen Kursrisiken abzusichern. "Die Märkte sind zwar volatil, sie bieten aber damit auch Chancen."

Weiter zu schaffen machen werden der HVB, die eine Bilanzsumme von 300 Milliarden Euro aufweist, dagegen die niedrigen Zinsen und die steigenden Anforderungen der Aufsichtsbehörden. Hinzu komme die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung in Europa, sagte Weimer. "Es sind die bereits bekannten Klippen, die das Navigieren in den kommenden Monten schwerer machen."

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