Goldman Sachs: Schwaches Handelsgeschäft drückt Gewinn

Goldman Sachs: Schwaches Handelsgeschäft drückt Gewinn

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Für Goldman Sachs ging es im Schlussquartal rapide nach unten.

Wie die Konkurrenten JPMorgan, Bank of America und Citigroup tut sich auch Goldman Sachs im Schlussquartal schwer. Zwar blieb der Wall-Street-Riese von hohen Rechtskosten verschont, dafür lief es im Kerngeschäft nicht rund.

Schleppende Handelsgeschäfte und schwächelndes Investmentbanking: Goldman Sachs hat zum Jahresende deutlich weniger verdient. Der Gewinn schmolz im vierten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf gut zwei Milliarden Dollar (1,7 Mrd Euro) zusammen, wie das US-Institut am Freitag mitteile. Die Aktie startete an der New Yorker Börse mit leichten Verlusten in den Handel. Analysten hatten mit Rückgängen in dieser Größenordnung gerechnet.

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Lloyd Blankfein CEO Goldman Sachs Quelle: Bloomberg, PR, Montage

Vor allem im für den Wall-Street-Riesen so wichtigen Geschäft mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen ging es im Schlussquartal rapide nach unten - die Umsätze in der unter dem Kürzel FICC geführten Sparte fielen um 29 Prozent auf 1,22 Milliarden Dollar. Im klassischen Investmentbanking - dazu zählen beispielsweise die Begleitung und Beratung von Unternehmen bei Börsengängen und Firmenübernahmen - sanken die Erträge um 16 Prozent.

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Im Gesamtjahr lief es im Investmentbanking jedoch deutlich besser. Nicht zuletzt deshalb gelang es Goldman Sachs, den Gewinn 2014 um fünf Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar auszubauen. „Wir sind mit unserer Leistung zufrieden in einem Jahr, das von gemischten wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen geprägt war“, sagte Bankchef Lloyd Blankfein. 2015 dürften die Möglichkeiten wegen der anziehenden Weltwirtschaft besser sein.

In dieser Woche hatten mit JPMorgan, Bank of America und Citigroup bereits drei Wettbewerber ihre Zahlen vorgelegt - und enttäuscht. Neben schwachen Handelsgeschäften nagten hohe Rechtskosten an den Profiten. Solche Probleme hatte Goldman nicht. Die drei Rivalen hatten im November einen milliardenschweren Vergleich mit Finanzaufsehern akzeptiert, um sich von weiteren Konsequenzen im Skandal um manipulierte Wechselkurse freizukaufen.

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