Großbank: Gutes Quartalsergebnis der UBS

Großbank: Gutes Quartalsergebnis der UBS

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Die Schweizer Großbank UBS zahlt über 800 Millionen für Rechtsfälle.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Großbank legt gute Zahlen für das zweite Quartal vor und will den Schweizer Staat entlasten. Doch die Zukunft ist nicht ganz so rosig: Wegen der ungelösten Eurokrise rechnet die UBS mit Gegenwind.

Nach einem Gewinnsprung im zweiten Quartal schätzt die Schweizer Großbank UBS die weiteren Aussichten zurückhaltend ein. Das Kundenvertrauen könnte im dritten Quartal unter der ungelösten Eurokrise und die durchzogenen weltweiten Wachstumsaussichten leiden, warnte das Zürcher Institut am Dienstag.

Ergebnisverbesserungen dürften unter den herrschenden Marktbedingungen unwahrscheinlich sein. Die Bank sprach von möglichem Druck auf das Ertragswachstum, die Nettozinsmargen und den Nettoneugeldzufluss. Trotz hoher Kosten für die Beilegung eines US-Rechtsstreits in den USA verdiente die UBS im zweiten Quartal mit 690 Millionen Franken fast zwei Drittel mehr als vor einem Jahr.

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Dank eines florierenden Aktienhandels steuerte das Investmentbanking mehr zum Gewinn bei als die traditionelle Vermögensverwaltung für reiche Privatkunden. In diesem Geschäft sammelte die UBS Neugeld von 10,1 Milliarden Franken ein. Diese Eckwerte hatte Bank in Zusammenhang mit einem 885 Millionen Dollar teuren Vergleich über umstrittene Hypothekengeschäfte bereits vergangene Woche veröffentlicht.

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Die im Zuge der Finanzkrise an die Schweizerischer Nationalbank (SNB) ausgelagerte "Bad Bank" soll bis Jahresende zurückgekauft werden. Wie die SNB am Dienstag mitteilte, geht sie davon aus, dass die UBS die Kaufoption zur Übernahme der Stabilisierungsfonds (StabFund) genannten Zweckgesellschaft ausüben werde.

Im Herbst 2008 auf dem Höhepunkt der Finanzkrise hatte die SNB von UBS Wertpapiere im Volumen von rund 39 Milliarden Dollar übernommen und in den eigens für diesen Zweck gegründeten StabFund eingebracht. In dem Fonds lagen vor allem Anleihen, die mit Hypotheken auf amerikanischen Wohn- und Gewerbeimmobilien unterlegt waren und im Zuge der Krise nicht mehr handelbar waren.

Im Gegenzug erhielt die UBS ein Darlehen, das maßgeblich zum Überleben der größten Schweizer Bank beitrug. Mit den Einkünften des StabFund aus Portfolio-Verkäufen und Zinszahlungen wurde das Darlehen schrittweise zurückgezahlt. Den Angaben der SNB zufolge werde das noch ausstehende Darlehen in Kürze getilgt werden können. Nach der vollständigen Rückzahlung hat die Bank der Vereinbarung zufolge sechs Monate Zeit, die Zweckgesellschaft zu übernehmen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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