Hessische Landesbank: Debatte um Helaba-Anteil „kommt zur Unzeit“

Hessische Landesbank: Debatte um Helaba-Anteil „kommt zur Unzeit“

, aktualisiert 20. November 2011, 14:02 Uhr
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Menschen stehen auf der Aussichtsplattform der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

Quelle:Handelsblatt Online

Die Debatte um einen Ausstieg Hessens bei der Helaba geht nach Einschätzung von Finanzminister Thomas Schäfer an der Realität vorbei. Er sieht derzeit keine Investoren, die den Kapitalanteil des Landes ersetze würden.

FrankfurtHessens Finanzminister Thomas Schäfer sieht einen möglichen Ausstieg des Landes bei der Helaba erst in ferner Zukunft. „Das Land Hessen ist drin und bleibt drin“, sagte der CDU-Politiker der „Börsen-Zeitung“. Die Debatte sei theoretischer Natur „und kommt zur Unzeit“, sagte Schäfer weiter. „Denn selbst wenn wir aussteigen wollten, müssten wir ja erst einmal jemanden finden, der unseren Kapitalanteil ersetzt. Diesen Investoren sehe ich aber nirgendwo am Horizont, und ich kenne auch niemanden, der ihn sieht.“ Es handele sich um eine Option für eine längere Zukunft.

Hintergrund der Debatte ist ein Papier des Landes und des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen (SGVHT), das Optionen für die künftige Eignerstruktur der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) aufführt. Dazu gehören eine Aufstockung der Länderanteile von Hessen und Thüringen wie auch ein Ausstieg Hessens. Die Landesbank gehört den beiden Bundesländern zusammen mit dem SGVHT. Hessen hat zuletzt seine milliardenschwere Stille Einlage bei der Helaba „gehärtet“, so dass sie zum harten Kernkapital zählt.

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Laut Schäfer dient das Papier nur dazu, dass „man nicht wieder bei null anfangen muss, wenn zu einem späteren Zeitpunkt einer der Beteiligten eine der vereinbarten Optionen ziehen will“.

Quelle:  Handelsblatt Online
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