HSH-Nordbank: Eigentümer mit Kaufangeboten "sehr zufrieden"

HSH-Nordbank: Eigentümer mit Kaufangeboten "sehr zufrieden"

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Das Logo der HSH Nordbank.

Die von der Schifffahrtskrise gebeutelte HSH Nordbank soll verkauft werden. Nachdem am Wochenende eine Frist für unverbindliche Kaufangebote abgelaufen ist, zeigen sich die Besitzer positiv. Die Resonanz sei gut.

Die Haupteigentümer der HSH Nordbank haben sich positiv zu den Kaufinteressenten für das von der Schifffahrtskrise getroffene Institut geäußert. Die Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg teilten am Sonntag nach Ablauf einer Frist für unverbindliche Kaufangebote mit: "Nach erster Sichtung sind wir - wie schon bei den Interessensbekundungen - mit der Resonanz sehr zufrieden." Nun werde geprüft, welche Bieter in der nächsten Phase des Privatisierungsverfahrens näheren Einblick ins Zahlenwerk der Bank bekämen, erklärten Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold und ihr Hamburger Amtskollege Peter Tschentscher am Sonntag in einer gemeinsamen Mitteilung.

Wie viele Gebote momentan auf dem Tisch liegen, wollten weder die Eigentümer noch die Bank selbst sagen.

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Die Frist zur Abgabe unverbindlicher Kaufangebote endete am Freitag um Mitternacht. Bislang haben sich nach Angaben der HSH Nordbank mehr als zehn Interessenten gemeldet, um tiefer gehende Informationen über das Institut zu erhalten, das schwer unter fehlgeschlagenen Schiffsfinanzierungen leidet.

HSH Nordbank Wie sich die Eigentümer aus der Haftung mogeln wollen

HSH-Chef Stefan Ermisch könnte am Donnerstag zumindest für die Kernbank einen Gewinn präsentieren. Ob er die Landesbank verkaufen kann, ist trotzdem fraglich. Eigentümer und Sparkassen suchen nach Alternativen.

HSH-Nordbank. Quelle: dpa Picture-Alliance

Bisher ist weder die genaue Zahl noch die Herkunft der potenziellen Käufer bekannt, mit denen Hamburg und Schleswig-Holstein am Ende über einen Verkauf ihrer Anteile verhandeln wollen. Ob aus den unverbindlichen Anmeldungen am Ende ernsthafte Angebot werden, ist ebenfalls offen. Die Privatisierung sei "alles andere als ein Selbstläufer", hatte Vorstandschef Stefan Ermisch am Donnerstag bei der Präsentation der Bilanz 2016 gesagt. Die HSH Nordbank muss auf Druck der EU-Kommission bis Ende Februar 2018 verkauft werden, sonst droht die Abwicklung.

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