HSH Nordbank: Rechnungshof prüft Kreditverkauf an Hamburg und Schleswig-Holstein

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von Saskia Littmann

Der Hamburger Rechnungshof will die Übernahme fauler Schiffskredite der HSH Nordbank durch die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein untersuchen.

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Die HSH Nordbank muss auf Geheiß der EU-Kommission bis Februar 2018 verkauft werden.

Wie die WirtschaftsWoche in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, wollen die Finanzkontrolleure überprüfen, ob der Kaufpreis von 2,4 Milliarden Euro für das Portfolio angemessen war. Der Rechnungshof äußert sich nicht zu geplanten oder laufenden Verfahren.

Um die Bilanz der Landesbank für den anstehenden Verkauf zu entlasten, nahmen die Eigentümer der HSH Ende Juni 2016 ein Portfolio mit einem ursprünglichen Forderungsvolumen von 4,1 Milliarden Euro ab, welches die Länder nun in der HSH Portfoliomanagement AöR verwalten. Vor dem Kauf hatten Wirtschaftsprüfer von PriceWaterhouseCoopers (PwC) den Wert der Kredite per Gutachten bestätigt. Schon sechs Monate später waren die Kredite allerdings viel weniger wert als angenommen, bis Ende Dezember 2016 musste die Anstalt Wertberichtigungen in Höhe von 561 Millionen Euro für das marode Portfolio bilden, das nun nur noch mit 1,9 Milliarden Euro bewertet wird. Die HSH Nordbank muss auf Geheiß der EU-Kommission bis Februar 2018 verkauft werden.

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