Hypo Alpe Adria: Gläubiger einigen sich mit Krisenbank

Hypo Alpe Adria: Gläubiger einigen sich mit Krisenbank

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Hypo Alpe Adria: Gläubiger einigen sich mit Krisenbank

Die Einigung zwischen Österreichs Krisenbank Hypo Alpe Adria und deutschen Finanzinstituten ist geglückt.

Fast 99 Prozent der Gläubiger haben das Rückkaufangebot der Alpenrepublik angenommen, wie der Kärntner Ausgleichszahlungs-Fond am Montag mitteilte. Es ist das Ende eines langen und milliardenschweren Streits.

Der neue Deal, der offiziell von Seiten des Bundeslandes Kärnten vorgelegt wurde, sieht eine Rückzahlung von 90 Prozent der investierten Gelder vor. Deutsche Banken und Versicherungen hatten nach der Pleite der Bank sowie einem Schuldenschnitt um rund sieben Milliarden Euro gebangt. Insgesamt geht es um offene Forderungen in Höhe von elf Milliarden Euro. Ein erstes Angebot des Landes in Höhe von 75 Prozent der ausstehenden Gelder hatten die Gläubiger im März abgelehnt. Kärnten hatte jahrelang den Expansionskurs der Hypo Alpe Adria, einer ehemaligen BayernLB-Tochter, mit landesbehafteten Anleihen in Höhe von elf Milliarden Euro unterstützt. Dabei verspekulierte sich die Bank und wurde 2009 verstaatlicht.

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Das Geld für die Gläubiger soll nun zum Teil durch die Abwicklung der Hypo-Abbaugesellschaft namens Heta kommen. Den Rest müssen das Bundesland Kärnten und der Bund stemmen.

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