Hypo-Vereinsbank: HVB trotzt allen Krisen und schreibt Gewinne

Hypo-Vereinsbank: HVB trotzt allen Krisen und schreibt Gewinne

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Die Halbjahreszahlen der Hypo-Vereinsbank fallen erstaunlich positiv aus.

Die Hypo-Vereinsbank bringt ein wenig Glanz in die ansonsten düstere Halbjahresbilanz der deutschen Banken. Die Zahlen der Münchener Bank fallen gegen den Branchentrend positiv aus.

Die HypoVereinsbank (HVB) trotzt mit Kostensenkungen der anhaltenden Krise in der Schifffahrt und der Flaute im Handel mit Aktien, Anleihen und Devisen. Der Überschuss sei im ersten Halbjahr um 14 Prozent auf 371 Millionen Euro gestiegen, teilte die Münchener Tochter der italienischen Großbank UniCredit am Donnerstag mit.

Dabei musste die HVB ihre Rückstellungen für Schiffskredite deutlich aufstocken, die Risikovorsorge stieg auf 151 (Vorjahr: 110) Millionen Euro. Das Handelsergebnis brach um 24 Prozent ein, während Zins- und Provisionsüberschuss stabil blieben.

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"Das erste Halbjahr war für die Bankenbranche schwieriger als erwartet", resümierte HVB-Chef Theodor Weimer. Für die Bank zahle sich der frühzeitige Umbau des Privatkundengeschäfts mit Filialschließungen aber aus.

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Weil damit Personal- und Mietkosten wegfielen, sanken die Verwaltungskosten im ersten Halbjahr um gut vier Prozent auf 1,75 Milliarden Euro. Die Kosten-Ertragsquote verbesserte sich damit auf 71,6 von 75,2 Prozent.

Seit dem vergangenen Jahr ist die Verwaltung mit dem Stellenabbau an der Reihe. Alle Banken müssten mehr tun, um ihre Ziele zu erreichen, erklärte Weimer. "Niedrigzinsen, Digitalisierung und Regulierung erfordern neben Ausdauer mehr denn je große Innovationskraft und eine hohe Anpassungsgeschwindigkeit."

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