HypoVereinsbank: HVB will weitere 1000 Stellen streichen

HypoVereinsbank: HVB will weitere 1000 Stellen streichen

Laut einem Insiderbericht setzt die HypoVereinsbank bei ihrem Stellenabbau jetzt bei der Verwaltung an. Auch die Streichungen in den Filialen sollen noch nicht abgeschlossen sein.

Der Stellenabbau bei der HypoVereinsbank (HVB) erfasst nach dem Filialnetz Finanzkreisen zufolge nun auch die Verwaltung. Dort sollen im Zuge des geplanten Sparprogramms des italienischen Mutterkonzerns UniCredit gut tausend Arbeitsplätze abgebaut werden, wie eine mit den Plänen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag sagt. "Es wird Richtung 1000 gehen."

Die HVB ist noch mitten in der Ausdünnung ihres Filialnetzes, wo 1500 Stellen wegfallen sollen. Für 500 dieser Mitarbeiter steht der Abschied bereits fest, ist aber noch nicht vollzogen. Insgesamt wird die Belegschaft des Münchner Instituts von zuletzt 16.900 Mitarbeitern damit um 1500 schrumpfen. Eine HVB-Sprecherin wollte sich zu den Informationen nicht äußern.

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Hypovereinsbank HVB wappnet sich für schwere Zeiten

Niedrige Zinsen und ein volatiles Marktumfeld seien kein kurzfristiges Problem, sagt HVB-Chef Theodor Weimer. Die Hypovereinsbank stellt sich auf die neuen Bedingungen ein. Und setzt stärker auf Privatkunden.

Privatkunden sind wieder wichtig: Die Hypovereinsbank modernisiert ihr Filialnetz. Quelle: dpa

In der Verwaltung in München und Hamburg fiele den Plänen zufolge jede siebte Stelle weg. Finanzkreisen zufolge sind in der Bank mehr als 7000 Mitarbeiter außerhalb des Kundengeschäfts aktiv. Die endgültigen Pläne sollen dem Aufsichtsrat Ende Oktober vorgelegt werden, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Freitag unter Berufung auf Insider.

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Konzernweit wird bei UniCredit laut Finanzkreisen der Abbau von rund 10.000 Stellen erwartet. Das wären sieben Prozent der Belegschaft. UniCredit-Personalchef Paolo Cornetta hatte erst am Donnerstag angedeutet, dass der Stellenabbau vor allem Italien, Österreich und Deutschland betreffen werde. Die osteuropäischen Töchter blieben bei dem Abbau außen vor. Zahlen nannte Cornetta nicht. "Das ist alles noch im Fluss", sagte er. UniCredit-Chef Federico Ghizzoni hatte für den Herbst eine Überprüfung der erst vor einem Jahr beschlossenen Strategie angekündigt. Er hatte vor allem die im Vergleich zu den Erträgen hohen Kosten in Deutschland und Österreich angeprangert.

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