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Investmentbanken: Straff, blond und wohltätig

Investmentbanken: Die mächtigsten Investmentbanker Deutschlands

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Straff, blond und wohltätig

10. Bank of New York Mellon, 1784 gegründet

Nachdem Alexander Hamilton an der Verfassung die Vereinigten Staaten mitschrieb, gründete er die Bank of New York. Es war das erste Unternehmen, das im New York Stock Exchange gelistet wurde. Der Börsenindex wurde 1792 ins Leben gerufen. 2007 wurde das Traditionsinstitut schließlich von der Mellon Financial Corporation übernommen - es entstand die heutige Bank of New York Mellon.

Bild: AP

Zu den Top-Einflüsterern zählt auch wieder Stefan Jentzsch. Der ehemalige Vorstand der HypoVereinsbank hat ein erstaunliches Comeback hingelegt.

Stefan Jentzsch - Perella Weinberg

  • Merck-Deal

    Ein großer Deal war 2010 der Kauf des US-Unternehmens Millipore durch den Pharmahersteller Merck in Darmstadt für 5,3 Milliarden Euro.

  • Rhön-Kliniken-Deal

    Der Ex-Dresdener-Kleinwort-Chef ist wieder im Geschäft. Er berät den Konzern Rhön-Klinikum, der von Fresenius übernommen werden soll für 3,9 Milliarden Euro. Vorerst ist die Übernahme allerdings gescheitert.

Denn als Chef der Investmentbank Dresdner Kleinwort galt er als mitverantwortlich für die Milliardenverluste der Tochtergesellschaft der Frankfurter Bank. Bei Perella Weinberg hat er ein neues Betätigungsfeld gefunden, gute Kontakte überleben offenbar auch Pleiten und Pannen.

Blond, straff und wohltätig

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Wer wen wie gut kennt, bleibt aber diskret. Die teilweise Abkopplung zeigt sich auch in deren spärlichen Privatleben. Bevorzugte Wohnorte und Fluchtburgen sind Taunusstädtchen wie Kronberg, an dessen Ortseinfahrt kein Aldi, sondern der Biomarkt Tegut für die Nahrungsmittelversorgung sorgt. Vor den mit mannshohen Stahltoren bewehrten Einfahrten zu den Villengrundstücken parken Autos wie Panzer, an den Briefkästen stehen Initialen. Die Gattinnen heißen bei den nicht ganz so reichen Frankfurtern "Taunus-Mamis". Blond und straff, trotz drei, vier oder fünf Kindern, joggen sie über die Wege, engagieren sich wohltätig oder besuchen Vernissagen. Auf welchem Kontinent sich der Gatte gerade befindet, wissen sie dabei nicht, spielt aber auch keine Rolle.

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Man bleibt unter sich, trifft sich zum Golf und zum Grillen, macht sich gemeinsam Sorgen um den Euro – und muss immer neu entscheiden, was Freundschaft und was bloße Kontaktpflege ist.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 11.07.2012, 11:03 Uhrallesverloren

    Die Arbeit der Investment-Banker könnte man als segensreich bezeichnen, wenn eine Voraussetzung erfüllt würde.

    Wenn es schief geht, sollten die Deal-Maker und finanzierenden Banken am Verlust beteiligt werden. Das geht aber nur durch eine hohe Eigenkapital-Hinterlegung und durch eine Bezahlung nach langfristigem Erfolg. Ansonsten landen die Verluste bei den Steuerzahlern.

    Das funktioniert eigentlich nur bei einer strikten Trennung zwischen Investment-Banking und normalen Geschäftsbanken. Das ist heute nicht gegeben.

    Der ENBW-Fall liegt m.E. etwas anders. Da haben viele, viele, viele Leute nicht aufgepasst, bzw. bewusst weggeschaut. Das kann einer allein so gar nicht machen.

  • 05.07.2012, 09:32 Uhrfahrenheitxxx

    Nein wiwo, Investment Banker sind Finanzmakler und - berater auf Provisionsbasis. Ihre Aufgabe ist nicht die Vertretung der Interessen des Volkes, das ist die Aufgabe der Poltik. Ihr Einfluss ist deshalb so stark gewachsen, weil eitle, aber dumme Konzernlenker, wie Schrempp Wachtumsphantasien und Aktienoptionen erliegen und weil sich Pseudo-Gutmenschen, wie Kleverle, Pöhl, Issing, Weber als Türöffner verdient haben.

  • 05.07.2012, 08:52 UhrSkyjellyfetty

    "Ich bin der Geist,der stets verneint!Und das mit Recht,denn alles was entsteht;ist wert,dass es zu Grunde geht.Drum besser wär´s wenn nichts entstünde.So ist den alles,was ihr Sünde,Zerstörung,kurz das Böse nennt,mein eigentliches Element."MEPHISTOPHELES
    Goethe
    Wieso drängt sich mir dieses Zitat beim Lesen diese Artikels auf?

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