
MadridDer oberste spanische Gerichtshof hat Justizkreisen zufolge ein Verfahren gegen den früheren Verwaltungsratsvorsitzenden der landesweit größten Sparkasse Bankia, Rodrigo Rato, eingeleitet. Auch gegen 32 andere Spitzen-Manager werde ermittelt, verlautete am Mittwoch aus den Kreisen.
Aktionäre, die einen Großteil ihres investierten Geldes nach dem Börsengang des Instituts im vergangenen Jahr verloren haben, hatten zuvor Schadenersatzansprüche erhoben. Bankia war im Mai in Staatsbesitz übergegangen und Ex-IWF-Chef Rato trat als Vorsitzender des Verwaltungsrats zurück. Der Sparkassen-Konzern geriet wegen des Zusammenbruchs des spanischen Immobilienmarktes und der Verschärfung der Schuldenkrise in Schieflage und musste vom Staat gerettet werden.
























