
WienDie Raiffeisen-Gruppe ist bei der von den europäischen Regulierern geforderten Aufstockung ihrer Kapitaldecke bereits ein gutes Stück vorangekommen. Die Bankengruppe habe durch die Trennung von Randbereichen, eine Kapitalwandlung und die Hebung stiller Reserven bereits eine Kapitallücke von 1,4 Milliarden Euro geschlossen, teilte das Institut am Mittwoch in einer Investorenpräsentation der Tochter Raiffeisen Bank International mit. Weitere Maßnahmen über 1,6 Milliarden Euro würden derzeit vorbereitet. Dazu zähle etwa die Anerkennung des privaten Partizipationskapitals als Stammkapital.
Die Aufseher der europäischen Bankenaufsicht EBA hatten bei der RZB eine Kapitallücke von 2,1 Milliarden Euro festgestellt. Diese muss das Institut bis Mitte 2012 schließen, um auf die vorgeschriebene harte Kernkapitalquote von neun Prozent zu kommen.










