Landesbank in der Krise: NordLB könnte mehr als 400 Stellen in Bremen streichen

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Der Vorstandsvorsitzende der Norddeutschen Landesbank Girozentrale (NORD/LB), Thomas Bürkle.

von Saskia Littmann

Die kriselnde Landesbank NordLB will mehr als 1000 Stellen streichen. Nun kristallisiert sich heraus, wo die Arbeitsplätze wegfallen könnten.

Der Stellenabbau bei der kriselnden NordLB wird konkreter. Wie Insider übereinstimmend berichten, könnte die Landesbank allein an ihrem Standort in Bremen über 400 Stellen streichen. Am Hauptsitz in Hannover stehen nach Informationen der WirtschaftsWoche mindestens 500 Stellen zur Disposition. Zudem könnten auch noch rund 100 Arbeitsplätze im Ausland wegfallen, vor allem der Standort Singapur könnte im Zuge der Neuausrichtung der Bank deutlich verkleinert werden. Insgesamt beschäftigt die Bank derzeit rund 6000 Mitarbeiter.

„Ich gehe nicht davon aus, dass der Abbau ohne betriebsbedingte Kündigungen möglich ist“, sagte ein Insider. Die Bank erklärt, dass noch nicht entschieden sei, welche Konzerneinheiten und Standorte wie stark vom bereits beschlossenen Abbau von insgesamt 1250 Stellen betroffen sein werden. Konkrete Zahlen hierzu seien „Spekulation“.

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Die NordLB leidet unter der Schiffskrise, 2016 machte sie einen Verlust von knapp zwei Milliarden Euro. Um zu sparen, will sie auch Beteiligungen verkaufen. Neben der Deutschen Hypothekenbank stehen auch alle anderen Töchter – etwa das Asset Management - auf dem Prüfstand.

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