Manipulation von Devisenkursen: Deutsche Bank entlässt drei Händler

Manipulation von Devisenkursen: Deutsche Bank entlässt drei Händler

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Ein Mann geht an einem Schild der Deutschen Bank in New York vorbei. Drei Händler wurden entlassen.

Drei Devisenhändler der Deutschen Bank in New York müssen ihren Hut nehmen: Das Geldhaus hat sie laut Insiderinformationen entlassen. Ihnen wird vorgeworfen, bei der Ermittlung von Referenzkursen getrickst zu haben.

Die Deutsche Bank hat sich wegen des Skandals um die Manipulation von Devisenkursen nach Angaben eines Insiders von drei Händlern in New York getrennt. Neben Diego Moraiz sei auch Robert Wallden und Christopher Fahy gekündigt worden, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person zu Reuters.

Die Mitarbeiter in der Handelsabteilung seien am Dienstag darüber informiert worden. Die drei betroffenen Händler waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Eine Sprecherin der Bank erklärte, das Institut arbeite mit den Ermittlern zusammen und werde, falls nötig, disziplinarische Maßnahmen gegen die betroffenen Mitarbeiter einleiten.

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Bereits im Januar hatte Reuters aus Kreisen erfahren, dass Moraiz freigestellt und weitere Händler in New York sowie an weiteren Standorten in den USA vom Dienst suspendiert wurden. Die Aufseher nehmen sich nach ähnlichen Skandalen im Zins- und Rohstoff-Geschäft auch den Devisenhandel vor: Händlern mehrerer international tätiger Banken wird vorgeworfen, bei der Ermittlung von Referenzkursen getrickst zu haben. Betroffen sind unter anderem auch UBS, JPMorgan und Citigroup.

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