Maschmeyer: Deutsche Bank und Postbank engagierten umstrittenen AWD-Gründer

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Die Deutsche Bank und Postbank, werden für ihr Engagement des umstrittenen Carsten Maschmeyer kritisiert.

von Melanie Bergermann

Die Deutsche Bank und ihre Tochter Postbank haben sich bis 2013 vom umstrittenen Gründer des Finanzvertriebs AWD, Carsten Maschmeyer, beraten lassen.

Nach Informationen der WirtschaftsWoche hat Maschmeyer die Postbank beim Umbau ihrer Vertriebsstruktur beraten und Motivationsseminare für Mitarbeiter der Postbank durchgeführt. Zudem hat Maschmeyer Führungskräfte der Deutschen Bank aus dem Privatkundengeschäft zu den Themen Mitarbeitermotivation und Personalakquise geschult. Das bestätigten Sprecher der Deutschen Bank und der Postbank gegenüber der WirtschaftsWoche. Nach Informationen des Magazins hat Maschmeyer für seine Dienste mindestens eine hohe sechsstellige Summe erhalten. Zum Honorar wollten die beiden Banken keine Stellungnahme abgeben.

Maschmeyer geriet wegen seiner Vertriebspraktiken beim AWD in die Kritik. Unter seiner Führung hatten die Berater in den 90er Jahren riskante Produkte an Tausende Anleger verkauft, die diese teilweise per Kredit finanzierten. Welcher Manager der Deutschen Bank entschieden hat, die eigenen Vertriebsleute im Privatkundengeschäft ausgerechnet von Maschmeyer schulen zu lassen, wollte das Institut nicht sagen.

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5 Kommentare zu Maschmeyer: Deutsche Bank und Postbank engagierten umstrittenen AWD-Gründer

  • Wer sich ein Bild über Herrn Maschmeyer machen möchte, sollte sich den Beitrag des NDR: Der Drückerkönig und die Politik ansehen. Hier der Link:
    https://www.youtube.com/watch?v=X-fFocf8Xfs

    Herr Maschmeyer hat mit Schrottimmobilien, geschlossenen Fonds und Falschberatung bei Aktien tausende Kleinanleger in Deutschland und Österreich um ihre Rente betrogen und damit sein Vermögen mit der Firma AWD aufgebaut. Von Rechts wegen müsste dieser Mann im Gefängnis sitzen.

    Es wurden sehr aggressive und rabiate Verkaufstaktiken angewandt, die jetzt augenscheinlich die Berater der Deutschen Bank und der Postbank lernen sollen. Die Kunden wurden über Risiken nicht informiert, im Gegenteil, auf Risiken wurde gar nicht erst eingegangen, diese wurden "schöngeredet".

  • Ich habe die Wirtschaftswoche immer dafür geschätzt, dass aktuelle Dinge recherchiert und ans Licht gebracht wurden. Und was will uns die Autorin dieses Artikels neues sagen? Nichts. Die beschriebenen Sachverhalte sind 20 Jahre alt und hinlänglich aufgearbeitet worden. Und auch die Anleger des Dreiländerfonds haben ihr Geld zurück, wie schon das Handelsblatt berichtet hat. Was bleibt: Ein immer neuer Aufguss alter Kamellen. Langweilig.

  • @Christna Dörr: Sind Sie auch ein Opfer von Maschmeyer, hat er sie auch wie alle anderen tausende Kleinanleger persönlich beraten? Dazu habe ich eine einfache Meinung: Wenn er das gemacht hätte, wäre er sicher auch gerichtlich belangt worden.

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