Mobile Bezahlsysteme: Preiskrieg bei EC-Kartengebühren

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Das electronic-cash-Zeichen einer EC-Karte

von Oliver Voß

Mit dem Handy können jetzt kleine Unternehmen preisgünstiger Kredit- und EC-Karten annehmen.

Grund ist der Preiskampf, den sich die Anbieter mobiler Kartenlesegeräte hierzulande liefern. So reduziert nach dem Startup SumUp jetzt auch Konkurrent iZettle die Gebühren für EC-Karten. „Wir werden unser Preismodell kurzfristig anpassen und unsere Preise senken“, sagte iZettles Deutschland-Chef Andreas Barthelmess.

SumUp mit Hauptsitz in London nimmt statt 2,75 Prozent des Umsatzes seit kurzem nur noch 0,95 Prozent je Transaktion, also zwei Drittel weniger. Nun zieht der schwedische Anbieter iZettle nach und will noch in der kommenden Woche die EC-Kartennutzung mit so genannten Chip&Pin-Geräten ebenfalls deutlich günstiger anbieten. Zudem können Großkunden ab 10.000 Euro Monatsumsatz Sonderkonditionen bekommen.

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Damit nimmt der Kampf um die Kunden auf dem noch jungen Markt an Schärfe zu. Nur der dritte Anbieter Payleven aus Berlin macht den Preiskrieg nicht mit. „Sicherheit und Verlässlichkeit müssen ihren Preis haben“, sagt Payleven-Mitgründer Konstantin Wolff.

Seit ihrem Start vor einem Jahr haben sich die mobilen Kartenleser stark verbreitet. „Wir haben in Deutschland bereits 50.000 Kartenleser verkauft“, so iZettles-Manager Barthelmess. Bis Jahresende sollen es 100.000 sein: „Allein jedes zehnte Taxi in Berlin hat ein Gerät von uns.“ Konkurrent Payleven hatte die Nutzerzahl zu Jahresbeginn mit mehr als 1000 beziffert, seither habe sich der Umsatz verzehnfacht. Konkrete Zahlen will das Unternehmen genauso wenig nennen wie Konkurrent SumUp.

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