Mobile Payment: Mobiles Bezahlen kommt nur schleppend voran

Mobile Payment: Mobiles Bezahlen kommt nur schleppend voran

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In Deutschland zahlen nur wenige mobil.

Bargeldbeschränkung, Abschaffung des 500-Euro-Scheins - die Diskussion ist in vollem Gange. Technische Alternativen zu Schein und Münze gibt es längst. Viele Verbraucher nutzen sie aber nicht.

Deutschland diskutiert eine Obergrenze für Bargeldzahlungen - doch Alternativen wie das mobile Bezahlen per Smartphone oder Computer-Uhr sind bei den meisten Bundesbürgern nach wie vor unpopulär. Nur jeder Dritte (30 Prozent) bezahlt auf diesem Weg bereits bargeldlos, wie eine repräsentative Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC ergab.

Aus welchen Gründen Amerikaner auf das Bezahlen per Handy verzichten

  • Die Studie

    Befragt wurden 1386 US-Amerikaner über 18, die auf das mobile Bezahlen per App verzichteten.

    Quelle: Thrive Analytics/Statista

  • 7 Prozent fanden...

    7 Prozent fanden es zu zeitaufwändig, ihr Smartphone für mobiles Bezahlen einzurichten.

  • 8 Prozent sagten...

    8 Prozent sagten, ihr Handy biete nicht die nötigen Voraussetzungen, um mobile Bezahldienste zu nutzen.

  • 18 Prozent sahen...

    18 Prozent sahen keinen Vorteil in der neuen Zahlungsmethode.

  • 32 Prozent sagten...

    32 Prozent sagten, sie hätten schlichtweg noch nicht darüber nachgedacht.

  • 37 Prozent antworteten...

    37 Prozent antworteten, sie fänden es einfacher, mit Geld- oder Kreditkarte zu zahlen.

  • 46 Prozent gaben an...

    46 Prozent gaben an, auf das Bezahlen per Handy zu verzichten, weil sie sich Sorgen um die Sicherheit dieser Zahlungsmethode machen.

  • 6 Prozent nannten...

    6 Prozent nannten "andere Gründe".

Immerhin zeigt die Tendenz leicht nach oben bei kontaktlosen Zahlungen per NFC-Nahfunk. Bei der Vorgängerumfrage vor gut einem halben Jahr hatten nur 25 Prozent der Befragten angegeben, schon einmal kontaktlos bezahlt zu haben - etwa das Flug- oder Bahnticket oder die Hotelrechnung. Kontaktlos bedeutet, dass der Kunde seine EC- oder Kreditkarte nicht in ein Gerät einschieben muss, sondern sie nur an ein spezielles Lesegerät hält. Bei geringen Beträgen ist nicht einmal die Eingabe der Geheimnummer (PIN) nötig.

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Das Bargeld muss schrittweise abgeschafft werden, sagt Korruptionsexperte Peter Fissenewert. Wer nicht auf die geliebten Scheine verzichten kann, bleibe im Mittelalter hängen. Ein Interview.

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Wenn man an der Laden-Kasse per Smartphone zahlt, kommt oft auch die NFC-Technik zum Einsatz. Einige Anbieter setzen aber auch auf das Einscannen von Strichcodes vom Bildschirm des Mobiltelefons. Befürworter schwärmen, die neuen Techniken beschleunigten das Einkaufen, Geldbewegungen seien direkt auf dem Handy nachvollziehbar. Ein Drittel (36 Prozent) der Befragten, die noch nie mobil bezahlt haben, wollen dieses Bezahlverfahren künftig nutzen.

Doch die Mehrheit der Deutschen bremst vor allem die Angst vor dem Klau sensibler Daten. Generell sehen der Umfrage zufolge fast neun von zehn Deutschen (85 Prozent) die Gefahr, dass bei mobilen Bezahlverfahren Daten gehackt und missbraucht werden könnten.

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Bei einem Teil der Bevölkerung beißen Banken, Sparkassen und Kreditkartenanbieter mit ihren technischen Neuerungen gänzlich auf Granit: Jeder vierte (24 Prozent) sagt, er zahle grundsätzlich lieber mit Bargeld und werde das auch künftig tun. Allerdings rechnen immerhin 30 Prozent der Deutschen damit, dass es Schein und Münze in zehn Jahren nicht mehr geben wird und somit nur noch mit EC-, Kreditarten- oder mobil per Smartphone bezahlt wird.

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