Nach Geldwäscheskandal: Deutsche Bank prüft Teilrückzug aus Russland

exklusivNach Geldwäscheskandal: Deutsche Bank prüft Teilrückzug aus Russland

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Zentrale der Deutschen Bank

von Yvonne Esterházy und Cornelius Welp

Die Führung der Deutschen Bank diskutiert nach Informationen der WirtschaftsWoche einen Teilrückzug aus dem Russlandgeschäft.

Vor allem der Co-Chef des Investment-Bankings, Colin Fan, soll sich dafür einsetzen. Damit würde die Bank auf die mutmaßliche Verwicklung in einen Geldwäscheskandal in dem Land reagieren. Angeblich ermitteln amerikanische und britische Polizei wegen der Transaktionen.

Das Thema wurde auch auf die Tagesordnung einer Sitzung des Aufsichtsrats ab dem 10. September genommen. Dann wollen Aufsichtsräte von dem neuen Co-Chef John Cryan Details seine Strategie erfahren. Hochrangige Banker in London spekulieren, dass es auch um die Zukunft der durch einen Bericht der BaFin belasteten Vorstände Stefan Krause, Stephan Leithner und Henry Ritchotte geht. Aufsichtsratskreise erwarten aber, dass Personalentscheidungen erst im Oktober anstehen. Die Bank wollte auf Anfrage nicht Stellung nehmen.

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