Oppenheim-Esch: Im Prozess steht Frankfurter Immobiliendeal im Fokus

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Eingang der Privatbank Sal. Oppenheim in Köln

von Jürgen Berke und Cornelius Welp

Im Prozess gegen vier frühere Verantwortliche der Privatbank Sal. Oppenheim und den Immobilienentwickler Josef Esch geht es ab dem 27. Februar zunächst um ein Immobiliengeschäft in der Bockenheimer Landstraße in Frankfurt.

Wie die WirtschaftsWoche berichtet, wirft die Staatsanwaltschaft den Angeklagten vor, allein hiermit die Bank um 75 Millionen Euro geschädigt zu haben. In das Haus sollten die Sal. Oppenheim-Investmentbanker ziehen. Das Grundstück kaufte Anfang 2007 aber nicht die Bank, sondern eine Gesellschaft, die die früheren Bank-Gesellschafter Matthias Graf von Krockow und Christopher von Oppenheim sowie Esch gegründet hatten. Den Kaufpreis von 53 Millionen Euro finanzierte die Gesellschaft mit Krediten der Bank, an die sie das Gebäude dann vermietete. 2008 kaufte ihnen die Bank das Gebäude ab. Der Gesamtwert lag bei 123 Millionen Euro. Der Vorwurf: Die Kosten waren viel zu hoch, durch den Verkauf wollten von Krockow und von Oppenheim ihr persönliches Vermögen zulasten der Bank schützen. Bei ihren Berechnungen stützen sich die Strafverfolger auf Abwertungen der Deutschen Bank nach der Übernahme der Privatbank. Das Gericht lässt ein Gutachten erstellen.

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