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Kommentare zu: Deka verzichtet auf Milliardenklage gegen Porsche

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1 Kommentar
  • 03.02.2013, 23:03 UhrRoothom

    Wieder so ein interessanter, aber sehr verkürzter Bericht... Ich würde es sehr begrüssen, wenn die Autoren sich mal inhaltlich mit diesem Vorgang befassen und erläutern würde, wie es damals zu dem Schaden kam. Soweit ich mich erinnern kann, ist die VW-Aktie damals sehr stark gestiegen. Normale Aktionäre haben alo grosse Gewinne gemacht. Verluste konnte man nur machen, wenn mal auf fallende Kurse gewettet hatte und damit falsch lag. Und mit diesen Typen sollte man kein Mitleid haben. Auch rechtlich sehe ich keinen Grund für Schadenersatz - damals war klar erkennbar, dass Porsche grosse Teile der Aktien hält und dadurch der Streubesitz, aus dem man sich hätte eindecken können, immer kleiner wurde. Zur Meldung von Optionsgeschäften hingegen bestand seinerzeit wohl keine Verpflichtung. Daher hat eine Klage auch kaum Aussicht auf Erfolg, weswegen die Deka wohl darauf verzichtet hat. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft gegen die damalige Porsche-Führung dürften kaum haltbar sein, wenn es konkret wird. Dass die Hedgefonds klagen, ist nur logisch - wenn die Zockerei schon schiefgegangen ist, muss man wenigstens versuchen, andere dafür zahlen zu lassen...

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