Postbank: Deutsche Bank weist Kaufinteressenten ab – Preis zu niedrig

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Logo der Postbank.

von Cornelius Welp

Die Deutsche Bank hat zwei Anfragen für ihre zum Verkauf stehende Tochter Postbank abgelehnt. Sollte die Trennung nicht gelingen, befürchten Arbeitnehmervertreter Jobverluste.

Wie es in Kreisen der Deutschen Bank und der Postbank heißt, hatten die spanische Großbank Santander und ein chinesisches Institut Interesse an dem Bonner Institut angemeldet. Nach Informationen der WirtschaftsWoche waren die Angebote jedoch so niedrig, dass die Verhandlungen nach ersten Vorgesprächen wieder abgebrochen worden sind. Die Deutsche Bank wollte das nicht kommentieren.

Arbeitnehmervertreter und Manager der Postbank zeigten sich gegenüber der WirtschaftsWoche besorgt über die weiteren Perspektiven des Instituts. Sollte die geplante Trennung 2017 nicht gelingen, könnte die Deutsche Bank die Postbank behalten und deutlich stärker als bisher integrieren. „Das würde Tausende Stellen kosten“, sagte ein Arbeitnehmervertreter.

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In der Deutschen Bank gilt ein solches Szenario als sehr unwahrscheinlich. Finanzvorstand Marcus Schenck hatte erst kürzlich erklärt, dass die Deutsche Bank nicht unter Zeitdruck stehe und sich Ende 2016, auf jeden Fall 2017, mit dem Thema beschäftigen werde. Ein Börsengang noch in diesem Jahr gilt mittlerweile jedoch als nahezu ausgeschlossen.

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