Banken in 136 Ländern hat das US-Magazin „Global Finance“ für seine Rangliste der besten Banken 2012 unter die Lupe genommen. In die Wertung flossen dabei objektive Kriterien wie das Wachstum des verwalteten Vermögens oder die Profitabilität ebenso ein wie subjektive Einschätzungen von Bankberatern oder Analysten. Schließlich wurden in zwölf Kategorien Gewinner gekürt. Dies seien nicht immer die größten, aber sicher die besten Banken, betont das Magazin.
Beste Sub-Depotbank: Citibank
In der Kategorie beste Sub-Depotbank wurde die Citibank ausgezeichnet. Die US-Großbank verfüge vermögensrechtlich über das größte Depot-Netzwerk der Welt und decke damit 61 Märkte sowie 98,5 Prozent der globalen Marktkapitalisierung ab. Als Sub-Depotbanken bezeichnet man Depotbanken, die von anderen Finanzinstituten in Ländern beauftragt werden, in denen diese selbst nicht tätig sind.

6.2.13 Die Bundesregierung nimmt den Kampf gegen die Zockerbanken auf. Die Bankenregulierung nimmt Formen an. Gut so, ein erster Schritt gegen den Raubeinkapitalismus bei den Investmentbanken.Private Kunden sind den mächtigen Instrumenten der Investmentbanken ausgeliefert. Letztere beherrschen die Märkte aufgrund ihres Informationsvorsprunges und des geballten Einsatzes von Kapital und technischem Equipments. Privatkunden können nur chancenlos hinterher hecheln. Ein unfairer Wettbewerb, weil Banken den Menschen dienen sollten, nicht umgekehrt. Und wenn es bei den Banken schief läuft, sollten bisher im Extremfall auch noch die Steuerzahler einspringen. Raubeinkapitalismus pur. Deshalb plädiere ich für eine rasche Einführung der Bankenunion und hier für die rechtliche Trennung des guten alten Bankgeschäftes von den Casinogeschäften der Handelsabteilungen systemrelevanter Marktführer im Geldhandel. Das Trennbanken-system mit Abtrennung von Zockerbuden von seinen Mutterinstituten ist der richtige Ansatz. Dann mögen Zockerabteilungen im Worst Case mit ihren Tradern Pleite gehen. Auch Privatzocker können so mit Pleite gehen, ohne dass der Steuerzahler dafür einzustehen hat. Für die Verluste von Systemtotospielern kommt schließlich auch nicht Vater Staat auf. Auch dürfen verantwortliche Manager nicht mit Millionenabfindungen entlassen werden, wenn sie eine ganze Bank vorsätzlich verzockt haben. Zum weiteren ist es wichtig, systemrelevante Zockerbanken testamentarisch abzuwickeln, wenn sie sich verspekuliert haben. Dabei muss gesichert sein, dass nicht involvierte Beschäftigte nicht zu Schaden kommen. Der Anreiz, Banken zulasten ihrer Kunden über Zielvorgaben zu unmoralischen Geschäften zu verleiten, gehört verboten. Festgelegte Monatsgehälter müssen Bonis ablösen, soweit letztere das schnelle Geschäft fördern. Wolfgang Werkmeister, Buchautor, Eschborn.