Ratingagentur: Moody's stuft NordLB herab

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Nun wurde die Norddeutsche Landesbank von Moody´s herabgestuft.

Unter anderem wegen ausfallgefährdeter Schiffskredite hat die US-amerikanische Ratingagentur Moody´s die NordLB herabgestuft.

Die Ratingagentur Moody's stuft die NordLB wegen der Schiffskrise herab. Die Bonitätsnote für langfristige Einlagen sinke auf A3 von A2, teilte Moody's am Donnerstagabend mit. Grund seien die hohen Belastungen durch ausfallgefährdete Schiffskredite und die Ankündigung, die schwächelnde Tochter Bremer Landesbank komplett zu übernehmen. Zwar habe die NordLB Maßnahmen ergriffen, Risiken zu minimieren, sagte Moody's-Analyst Bernhard Held. Dennoch bleibe die Bank wegen des anhaltenden Preisdrucks bei den Reedereien anfällig.

Von Januar bis Ende Juni verbuchte die NordLB vor Steuern einen Verlust von 364 Millionen Euro nach einem Gewinn von 314 Millionen Euro vor Jahresfrist. Dazu dürfte die Tochter Bremer Landesbank maßgeblich beigetragen haben. Die NordLB hält 55 Prozent an dem Institut und konsolidieren es voll.

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Die Bremer leiden noch stärker als der Mutterkonzern unter der Schiffskrise und wurden von der EZB im März dazu verdonnert, zusätzliche Wertberichtigungen von rund 700 Millionen Euro vorzunehmen. Um eine sich abzeichnende Kapitallücke bei der Tochter zu schließen, wollen die Niedersachsen die Bremer vollständig übernehmen. Auch für das Gesamtjahr erwartet die NordLB einen deutlichen Verlust.

Hanjin Reederei-Pleite belastet Hafenunternehmen Eurogate

Der Hafenbetreiber Eurogate leidet unter der Insolvenz des südkoreanischen Reedereikonzerns Hanjin. Es gibt noch unbezahlte Rechnungen in zweistelliger Millionenhöhe.

Terminal Eurogate. Quelle: dpa
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