Schiffsfonds: NordLB von mehr als 400 Anlegern verklagt

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Schiffsfonds: NordLB von mehr als 400 Anlegern verklagt

Mehrere Hundert Privatanleger verklagen die Landesbank in Hannover. Der Vorwurf: Zwei Schiffe seien unnötig in die Pleite gefahren - Investoren verloren Millionen.

Beim Landgericht in Hannover ist eine Klage gegen die Norddeutsche Landesbank (NordLB) eingegangen - mehr als 400 Anleger zweier Schiffsfonds des Hamburger Emissionshauses Ownership haben sie gemeinsam eingereicht. Das bestätigte ein Sprecher des Gerichts auf Anfrage des "Manager Magazins". In Kürze soll es einen ersten Verhandlungstag geben. Im Detail geht es dabei um die beiden Fondsschiffe MS "Pride of Madrid" und MS "Pride of Paris", die 2012 Insolvenz anmelden mussten und im Anschluss versteigert wurden. Damals verloren - mit aller Wahrscheinlichkeit nach - mehr als 700 Investoren ihre komplette Eigenkapitaleinlage in Höhe von zusammen 18 Millionen Euro. Bereits erhaltene Ausschüttungen sollen sie zurückzahlen - insgesamt mehr als drei Millionen Euro.

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Die Anleger werfen der Landesbank nun vor, dass sie die Frachter unnötig in die Pleite fahren lassen. Sie fordern Schadensersatz, dessen Höhe Investoren auf insgesamt über zwölf Milliarden Euro schätzen. Im ersten Schritt sollen 1,2 Millionen Euro eingeklagt werden. Ein Sprecher der NordLB wollte sich zu den Vorwürfen mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht äußern, wie das Manager Magazin schreibt. Eine Gemeinschaftsklage dieses Ausmaßes von privaten Fondsanlegern gegen eine Bank dürfte allerdings ein Novum sein, so das Blatt.

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