Commerzbank
Die Commerzbank hat ihren Konzerngewinn im Schlussquartal 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent auf 316 Millionen Euro gesteigert – allerdings nur aufgrund des Rückkaufs eigener Unternehmensanleihen, die die Bank zuvor teurer ausgegeben hatte. Das brachte der Commerzbank einen „positiven Einmaleffekt“ in Höhe von 735 Millionen Euro und macht so schwarze Zahlen.
Allerdings brach der Gewinn um mehr als die Hälfte auf 638 Millionen Euro ein. Allein der ausgehandelte Schuldenschnitt für Griechenland belastete die Bilanz mit rund 2,3 Milliarden Euro. Insgesamt schrieb die Bank ihren Bestand an griechischen Staatsanleihen um knapp 74 Prozent ab. Das ließ auch die gute Entwicklung im Kerngeschäft in den Hintergrund treten. Die Commerzbank-Aktien brachen am Morgen nach Bekanntgabe der Zahlen zunächst um knapp zehn Prozent auf 1,87 Euro ein.