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23.02.2012

Schuldenschnitt: Griechenland-Effekt in den Bank-Bilanzen

Der Schuldenschnitt für Griechenlands private Gläubiger hat einigen Banken bereits die Bilanz verhagelt. Eine Liste der Leidgeprüften.

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Logo der "Bad Bank" der Hypo Real Estate Quelle: dapd
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Hypo Real Estate

Vom Forderungsverzicht sind auch die „Bad Banks“ der öffentlich-rechtlichen WestLB und der verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) betroffen, die Hellas-Papiere abschreiben müssen. Beim Forderungsverzicht von 50 Prozent war mit einem Verlust von 6,5 Milliarden Euro gerechnet worden, wobei der Großteil auf die „Bad Bank“ der HRE entfällt. Bei dem nun vereinbarten Forderungsverzicht von 53,5 Prozent fällt der Verlust größer aus. Der Finanzexperte Jens Boysen-Hogrefe vom Kieler Institut für Weltwirtschaft hat knapp zehn Milliarden Euro ermittelt. Abgerechnet wird zwar erst am Schluss. Es wird aber nicht damit gerechnet, diese Verluste noch kompensieren zu können.

Der Schuldenschnitt für Griechenland dürfte den deutschen Steuerzahler also Milliarden kosten. Allein die sogenannte Bad Bank der verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE), die FMS Wertmanagement, dürfte nach Angaben aus Finanzkreisen zu Abschreibungen in einem Volumen von sechs bis acht Milliarden Euro gezwungen sein. Ein FMS-Sprecher konnte die genauen Folgen allerdings noch nicht beziffern.

Bild: dapd
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