Credit Agricole
Die französische Großbank Credit Agricole hat im vergangenen Quartal einen größeren Verlust angehäuft als erwartet. Belastet wurde das Geldhaus insbesondere durch hohe Kosten für die Verkleinerung seiner Bilanz sowie die Schuldenkrise Griechenlands. Der Fehlbetrag lag bei 3,07 Milliarden Euro, wie das Management der drittgrößten börsennotierten französischen Bank mitteilte. Analysten hatten mit einem Minus von lediglich 2,75 Milliarden Euro gerechnet.
Die Einnahmen fielen um vier Prozent auf 4,66 Milliarden Euro und lagen damit etwas höher als die Analystenprognose von im Schnitt 4,54 Milliarden. An einmaligen Belastungen im Schlussquartal 2011 gab es unter anderem Abschreibungen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro auf Vermögenswerte der konzerneigenen Investmentbank und auf Beteiligungen an anderen Banken der Euro-Zone sowie eine Vorsorge über 220 Millionen Euro für das Engagement in Griechenland.