Schweizer Bank: Webers To-Do-Liste bei der UBS

KommentarSchweizer Bank: Webers To-Do-Liste bei der UBS

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Axel Weber, der ehemalige Bundesbank-Chef und zukünftige Verwaltungsrats-Präsident der Schweizer UBS, muss den guten Ruf der Bank schnellstmöglich wieder herstellen.

von Mark Fehr

Ex-Bundesbankchef Axel Weber wird sich in seinem neuen Job bei der Schweizer Bank UBS nicht langweilen.

Die größte Schweizer Bank hat 2011 44 Prozent weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr. Verluste verbuchte das Institut vor allem im Investmentbanking, während die Vermögensverwaltung schwarze Zahlen schrieb. Ex-Bundesbankpräsident Axel Weber, der die Bank derzeit noch berät aber im Mai auf den Chefsessel des Verwaltungsrats wechselt, hat daher schon eine Reihe von wichtigen Aufgaben auf seiner To-Do-Liste stehen.

Kampf um den guten Ruf
Weber muss verhindern, dass sich Skandale wie im Londoner Investmentbanking wiederholen. Dort hatte ein einzelner Händler im vergangenen Jahr mehr als zwei Milliarden Dollar verspielt. Das ging nicht nur ins Geld, sondern erschütterte auch das Image des Instituts. Die Bank muss ihren guten Ruf schnellstmöglich wieder herstellen, schließlich lebt sie auch davon, dass Vermögende und Superreiche ihr hohe Summen anvertrauen.

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Die UBS ist einer der weltgrößten Vermögensverwalter für Wohlhabende. Bisher haben die Kunden dem Institut noch nicht in Scharen den Rücken gekehrt. Ein weiterer Fall wie in London würde das Vertrauen jedoch nachhaltig erschüttern. Auch in Deutschland hat die UBS investiert, um vielversprechende Kunden für die Vermögensverwaltung zu gewinnen. Hessens ehemaliger Ministerpräsident Roland Koch ist Aufsichtsrat bei der deutschen UBS-Tochter.

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