Schweizer Börse zieht an: UBS nach Quartalsbilanz stark

Schweizer Börse zieht an: UBS nach Quartalsbilanz stark

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Die Schweizer Großbank UBS übertrifft die Erwartungen der Analysten und belohnt nun die Aktionäre.

Brummende Finanzmärkte haben der UBS das beste Quartalsergebnis seit fast fünf Jahren beschert. Auch die Schweizer Börse hat am Dienstag zugelegt.

Die Schweizer Börse hat am Dienstag zugelegt. Vor der Veröffentlichung der Inflationszahlen der Euro-Zone, dem US-Einkaufsmanagerindex und wichtigen Firmenergebnissen verhielten sich die Anleger vorsichtig. Die Aktivitäten konzentrierten sich auf Firmen, die Quartalszahlen vorlegten. Der SMI rückte 0,6 Prozent auf 9148 Punkte vor.

Größte Stütze des Marktes waren UBS mit einem Kurssprung von fast sechs Prozent auf 20,16 Franken - den höchsten Stand knapp Oktober 2008. Die Grossbank erzielte dank brummender Finanzmärkte das beste Quartalsergebnis seit fast fünf Jahren. Der Reingewinn kletterte in den ersten drei Monaten um 88 Prozent auf 1,98 Milliarden Franken und liess die Analystenschätzungen von 1,12 Milliarden Franken weit hinter sich.

Trotz Franken-Aufwertung Schweizer UBS macht Milliardengewinne

Die Geschäfte für die Schweizer Großbank UBS laufen trotz Negativzinsen und Frankenstärke blendend. Unterm Strich steht ein Milliardengewinn. Das soll sich nun auch für die Aktionäre auszahlen.

Hauptsitz der UBS in Zürich Quelle: dpa

Die Titel der Credit Suisse stiegen um 0,4 Prozent und die Anteile des Vermögensverwalters Julius Bär zogen 0,2 Prozent an. Bei den Versicherungen waren Zurich um 1,1 Prozent fester. Barclays hob die Empfehlung auf "Overweight" von "Equal-Weight" an.

Die Anteile zyklischer Firmen zeigten keinen Trend. Holcim stiegen um 0,6 Prozent. Die Fusion mit dem französischen Lafarge-Konzern hat eine der letzten Hürden genommen. Die Wettbewerbsbehörden der USA und Kanadas genehmigen den 40 Milliarden Euro schweren Zusammenschluss unter Auflagen. Damit liegen sämtliche Genehmigungen vor, teilte Holcim mit.

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Die Sika-Aktien rückten 0,6 Prozent vor. Die Aufsicht FINMA hat eine Beschwerde von Anlagevehikeln des Microsoft-Gründers Bill Gates zurückgewiesen. Sie hatten sich dagegen gewehrt, dass die Opting-Out-Klausel beim Verkauf der Sika-Anteile der Schenker-Winkler Holding (SWH) an Saint-Gobain Anwendung findet. Die als krisensicher geltenden Pharmaschwergewichte Novartis und Roche stiegen leicht, während die Aktien des Lebensmittelkonzerns Nestle marginal sanken. Am breiten Markt reagierten die Anteile von Dufry kaum auf den Zwischenbericht. Der Duty-free-Shop-Betreiber erzielte in den ersten drei Monaten gut 30 Prozent mehr Umsatz, schloss allerdings mit neun Millionen Franken Verlust ab.

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