Schweizer Privatbank: Julius Bär sammelt weiter Neugeld ein

Schweizer Privatbank: Julius Bär sammelt weiter Neugeld ein

, aktualisiert 14. November 2011, 08:24 Uhr
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Das Logo der Privatbank Julius Bär an der Zentrale in Zürich.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Wachstumsmärkte und das Privatkundengeschäft garantieren dem Vermögensverwalter Julius Bär konstante Neugeld-Zuflüsse. Die negative Entwicklung durch die Krise konnte so ausgeglichen weden.

ZürichDie Schweizer Privatbank Julius Bär sammelt bei vermögenden Kunden weiter kräftig Geld ein. Der größte börsennotierte Vermögensverwalter des Landes verzeichnete Angaben vom Montag zufolge in den ersten zehn Monaten anhaltend solide Nettoneugeld-Zuflüsse. Aufs Jahr hochgerechnet habe die Neugeldrate am oberen Ende des mittelfristig angepeilten Zielbereichs von vier bis sechs Prozent gelegen. Einen besonders großen Beitrag hätten die Wachstumsmärkte und das lokale Privatkundengeschäft in der Schweiz und in Deutschland geliefert.

Die verwalteten Vermögen verharrten den Angaben zufolge mit 166 Milliarden Franken auf dem Stand von Ende Juni. Die Neugeldzuflüsse und die leicht positiven Währungseffekte hätten die negative Marktentwicklung ausgeglichen. Die Zürcher Kantonalbank hatte mit verwalteten Vermögens von 169,4 Milliarden Franken gerechnet.

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Bär litt weiter darunter, dass die Kosten mehrheitlich in Franken anfallen, während ein großer Teil der Erträge aus anderen Währungen stammen. Entsprechend legt die Bank die dritte Kostensenkungsrunde im laufenden Jahr ein. Durchgesickert war bereits der geplante Abbau von 150 Stellen. Bär ergänzte nun, dass das Programm Einsparungen von rund 40 Millionen Franken pro Jahr bringen soll und einmalige Kosten von rund 50 Millionen Franken verursacht.

Quelle:  Handelsblatt Online
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