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Spanien: Bankia schreibt Milliarden-Verluste

Das Minus bei der spanischen Bankia wird immer größer. In den ersten neun Monaten hat sie bereits sieben Milliarden Euro Verlust gemacht und auch die Rückstellungen werden größer.

Spanien hat wie die anderen südeuropäischen Euro-Länder von den niedrigen Zinsen in der Währungsunion profitiert und einen kräftigen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Ähnlich wie in Irland bildete sich eine Immobilienblase, die mit einem lauten Knall platzte: Der Bausektor fiel in sich zusammen, die Arbeitslosigkeit stieg rasant.

Bild: REUTERS

Hohe Rückstellungen wegen fauler Kredite haben die verstaatlichte spanische Bankia tief in die roten Zahlen gedrückt. Das Institut wies am Freitag für die ersten neun Monate des Jahres einen Verlust von 7,05 Milliarden Euro aus. Die Kernkapital-Quote sei auf 4,7 Prozent gesunken. Um Vermögensverluste abzudecken, hat die Bank fast 11,5 Milliarden Euro an Rückstellungen verbucht.

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Bankia hatte im April 23,5 Milliarden an staatlicher Hilfe beantragt und dürfte in Kürze die erste Tranche aus einem 100 Milliarden Euro schweren europäischen Fonds für spanische Banken bekommen.

Der nationale Rettungsfonds für Banken pumpte im September 4,5 Milliarden Euro in das Institut.

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 27.10.2012, 13:05 UhrOtto

    da sollte man nicht mehr helfen. Die Banken in Spanien müssen konsolidieren. Es gibt in Spanien sowieso viel zu viel Banken.
    Ausserdem müssen jetzt belastbare Strukturen her u. die Arbeitslosigkeit der Jugendlichen muss unbedingt bekämpft werden. Mit Urlaubern u. Bau kann man in Zukunft keinen Blumentopf mehr gewinnen. Da müssen andere Wirtschaftszweige ins Land. Hier ist die Fantasie der spanischen Politiker gefragt.

  • 27.10.2012, 11:04 Uhrclaus

    Na da muss man doch helfen. Ich denke der deutsche Steuerzahler ist wie immer bereit.

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