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Spanischer Banker: BBVA-Chef fordert Wachstumsstrategien der Politik in Europa

Quelle: Handelsblatt Online

Der Chef der spanischen Großbank BBVA, Francisco Gonzalez, fordert die Politiker in Europa auf, sich auf Strategien für mehr Wachstum zu konzentrieren. „Das sollte derzeit die dringendste Aufgabe für Politiker sein“, sagte der einflussreiche Banker, der auch Vize-Chairman des Weltbankenverbands IIF ist, dem Handelsblatt.

BBVA-Chef Francisco Gonzalez. Quelle: Reuters
BBVA-Chef Francisco Gonzalez. Quelle: Reuters

Frankfurt„Europa verliert hier an Boden im Vergleich zum Rest der Welt. Der Unterschied beim potenziellen Wachstum ist enorm.“ Für das Bankensystem sollte die Politik jetzt so schnell wie möglich klare regulatorische Vorgaben beschließen, auf die die Branche ihre Entscheidungen gründen könne.

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Für die spanische Wirtschaft, die in den vergangenen drei von vier Jahren geschrumpft ist und unter einer hohen Arbeitslosigkeit leidet, erwartet Gonzalez Ende dieses Jahres die Wende und 2014 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes um 1,1 Prozent. Auch die Kreditvergabe an Unternehmen in Spanien dürfte nach weiteren Rückgängen in diesem Jahr 2014 erstmals wieder leicht anziehen, prognostiziert der BBVA-Chef. Weitere Zukäufe auf dem spanischen Bankenmarkt schloss Gonzalez nicht aus.

Nach einem Gewinneinbruch 2012 erwartet der Bankchef für das laufende Jahr einen signifikanten Anstieg des Gewinns – und ist auch für die Jahre darauf optimistisch. „Ehrlich gesagt, sehe ich BBVA gerade am Beginn eines Zyklus neuen Gewinnwachstums.“ Der Marktanteil auf dem spanischen Markt dürfte von derzeit 12,5 Prozent auf 20 Prozent steigen. Wachstumsregionen seien zudem vor allem Lateinamerika, die USA, Asien und allem voran die Türkei. Zudem kündigte Gonzalez an, mit einer neuen Technologieplattform zunehmend Internetunternehmen wie Google, Yahoo und Paypal Konkurrenz machen zu wollen.

Das vollständige Interview mit BBVA-Chef Francisco Gonzalez finden Sie in der Montag-Ausgabe des Handelsblatts oder ab Montag zum Downlaod im Handelsblatt-Shop.

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