Staatshilfen: Fannie Mae will noch ein paar Milliarden Dollar

Staatshilfen: Fannie Mae will noch ein paar Milliarden Dollar

, aktualisiert 09. November 2011, 03:07 Uhr
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Fannie Mae ist auf dem US-Immobilienmarkt präsent - aber die Preise sind im Keller.

Quelle:Handelsblatt Online

Bereits George W. Bush hat den Hypothekenkonzern Fannie Mae unter staatliche Kontrolle gestellt. Mehr als 100 Milliarden Dollar Staatshilfen hat das Unternehmen verschlungen. Nun will es Nachschlag.

WashingtonDer in der Finanzkrise verstaatlichte Hypothekenkonzern Fannie Mae hat die US-Regierung erneut um Staatshilfen gebeten. Das Unternehmen benötigt nach eigenen Angaben vom Dienstag weitere 7,8 Milliarden Dollar an Steuergeldern.

Die Staatshilfen für das Unternehmen belaufen sich insgesamt bereits auf mehr als 100 Milliarden Dollar. Für das dritte Quartal verbuchte Fannie Mae ein Minus von 5,1 Milliarden Dollar.

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Die Regierung hatte angekündigt, Fannie Mae und den kleineren Rivalen Freddie Mac abzuwickeln. Die beiden Institute mussten in der Krise gerettet werden.

Fannie Mae und Freddie Mac waren ursprünglich private, aber vom Staat unterstützte Unternehmen und dominierten den US-Markt für Immobilienfinanzierung. Mit dem Platzen der Blase am Häusermarkt gerieten beide Unternehmen aber ins Straucheln und wurden noch unter Präsident Barack Obamas republikanischem Vorgänger George W. Bush 2008 faktisch unter staatliche Kontrolle gestellt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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