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7 Kommentare
Die Deutsche Bank hatte vorletztes Jahr weltweit ca. 77.000 Mitarbeiter mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von fast 150.000€.
Wenn diese grotesken Gehälter auf in der Realwirtschaft übliche Summen reduziert würden, z.B. 50.000€, würde bei Annahme sonst unveränderter Zahlen die Deutsche Bank um die 6 Milliarden Euro pro Jahr an geringeren Kosten haben - womit sie die Eigenkapitalquote erheblich stärken könnte.
Mit unterschiedlichen Größenordnungen, aber dem gleichen Prinzip, zieht sich das quer durch die Branche der multinationalen Großbanken.
Womit nach und nach der Steuerzahler aus der sozusagen sozialistischen Generalhaftung für das ach so urkapitalistische Großbankenunwesen genommen würde.
Man darf gerne die Manager der Großbanken ebenso wie die politische 'Elite' fragen, warum dieser Weg tabu sein soll.

Nur ein toter Bankster ist ein guter Banker;
also entlasst sie ruhig!

Dort dürften Banken per Automatisierung die Personaldecke um 20 bis 30 Prozent reduzieren“, sagt Reinhard Messenböck, Experte für Retailbanking bei der Unternehmensberatung Boston Consulting Group, schreibt er.
Endlich kriegt man mal life mit, wie genau die IT-Revolution Arbeitsplätze wegrationalisiert und wegautomatisiert. Sonst glaubt einen das ja immer keiner. Wir müssen endlich mal drüber offen und ehrlich diskutieren, wie wir eine Gesellschaft organisieren, in der Technik viele Arbeitskräfte nicht mehr benötigt. Ich vermisse die ehrliche Diskussion dazu. In Wirklichkeit ist der demographische Wandel ein SEGEN für uns! Die weniger Kinder werden es evtl. - bei angemessener Bildung - doch wieder etwas leichter haben. Damit das Sozialgefüge nicht auseinanderfliegt, muss man aber neue Regeln aufstellen. Eine gut sichernde Grundrente für die Verlierer gehört mit dazu. Ebenfalls eine Umverteilung von Arbeit. Wenn das Arbeitsvolumen sinkt, dann muss es nunmal Verteilung geben. Diejenigen in schlechter bezahlten Jobs müssen mit Abgaben entlastet werden,das muss auf stärkere Schultern übertragen werden. Statt nur über Arbeit muss man sich neue Finanzierungen für den Sozialstaat überlegen - bis hin zu Zwangsanleihen.
"Das Ende der Arbeit" mal lesen. Und als nächstes kommen die Supermärkte ohne Kassierer überall -- in Dänemark ist schon der Erste ganz ohne!

@VerySeriousSam
Sie haben ja so Recht! Warum wird nie bei den Geldsäcken der oberen Etagen gekürzt? Da würde sicher ein ordentlicher Batzen zusammenkommen.
Weil diese aber den anderen die Stellen vernichten, sollten wir sie mit deftigen Zwangsanleihen belegen und ihnen vieles unter dem Arsch wegsteuern.
Das halte ich für richtig! Auch darüber brauchen wir endlich eine Diskussion.
die fahren mit steuerlich subventionierten Dienstwagen, sorgen dafür, dass es weniger Arbeitsplätze gibt, sich selbst gönnt man aber gigantische Boni, üppige Festgehälter und das große Fressen.
es muss wie nach 1932 wieder für eine angemessene Besteuerung gesorgt werden -- so war es in den USA auch bis 1980. Das Ruder muss wieder herumgerissen werden, sonst erleben wir nur noch zivilisatorische Rückschritte.
die Gesellschaften sind nur durch eine starke Mitte reich geworden - Neofeudalismus führt in Armut, Chaos und Kriminalität. Das sieht man doch überall bereits -- Zerfallserscheinungen in den USA und Europa.

Es ist erschreckend zu lesen, wie auf diese Weise wieder tausende von Menschen arbeitslos werden. Natürlich werden die Arbeitsplätze wie immer nur bei den normalen Angestellten abgebaut, damit die in den "Führungspositionen" noch mehr Geld bekommen.
Es ist bereits jetzt so, dass Bankkaufleute, die nach der Ausbildung übernommen werden oder neu eingestellt werden, oftmals auf Provision mit einem kleinen Grundgehalt oder sogar ganz ohne Grundgehalt nur auf Provision eingestellt werden. Das man da keine Beratung und keinen Service mehr erwarten kann ist wohl jedem klar. Taxmeifyoucan hat Recht damit, dass das zu Armut, Chaos und Kriminalität führt wie in den USA. Leider.
Schließlich haben wir auch in Deutschland 1,5 Millionen Jugendliche, die arbeitslos sind. Dazu kommen noch die vielen Menschen, die arbeitslos sind oder nur sehr wenig verdienen.
Second Magazine vom 08.04.12:
Aufgrund des Artikels (Thema Arbeitslosigkeit in Deutschland) hatten wir eine tiefergehende Analyse vorgenommen, und wir kamen zu dem Schluss, das darf doch nicht wahr sein:
5,4 Millionen Menschen empfangen ALG I+II. (Statistisches Bundesamt)
8,8 Millionen Menschen ernähren sich unterhalb des Mindestlohnes (DGB 14.03.12)
18 Millionen Menschen bekommen Geld zur Grundsicherung (Statistisches Bundeamt)
nicht weniger als 32 Millionen Menschen haben im Monat weniger als 400,00 €. Das lässt sich auch nicht mit den immer wieder gefälschten Zahlen beschönigen.
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Kommentare zu: Bankern droht Kündigungswelle
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