Steuerhinterziehung: Credit Suisse treibt Deutsche zur Selbstanzeige

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exklusivSteuerhinterziehung: Credit Suisse treibt Deutsche zur Selbstanzeige

von Annina Reimann

Die Schweizer Großbank Credit Suisse will alle deutschen Kunden zwingen, sich detailliert ihrem heimatlichen Finanzamt zu offenbaren.

„Der Kunde erklärt hiermit, dass er an Stelle des Steuerrückbehalts das Meldeverfahren wählt“, heißt es in dem Formular, das von dem Geldhaus derzeit an die Bundesbürger verschickt wird und das der WirtschaftsWoche vorliegt. Konkret sollen die Kunden die Credit Suisse ermächtigen, „die Höhe aller relevanten Zinserträge, oder, falls zutreffend, die Information, dass keine Zinserträge erzielt wurden, unter Angabe aller zusätzlich verlangten, relevanten Informationen, insbesondere Name, Adresse, Nationalität, betroffene Geschäftsbeziehungen (inkl. Konto- und Depot-Nummern)“ an ihre zuständige Steuerbehörde in Deutschland zu leiten.

Ähnlichen Druck üben andere Schweizer Banken aus. „Schweizer Banken haben Kunden aufgefordert, bis zum Sommer nachzuweisen, dass Erträge in Deutschland versteuert wurden“, sagt auch Anwalt Klaus Olbing, Partner der Kanzlei Streck Mack Schwedhelm. Der Berater einer Schweizer Bank erklärte gegenüber der WirtschaftsWoche, dass er zuletzt zahlreiche Kunden persönlich aufgesucht hat, um sie zur Legalisierung ihres Schwarzgelds zu motivieren.

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