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UniCredit-Chef Ghizzoni: HypoVereinsbank wird weder verkauft noch umbenannt

von Cornelius Welp

Die deutsche HypoVereinsbank (HVB), Tochter der italienischen Großbank UniCredit, soll weder ganz noch in Teilen verkauft werden.

Federico Ghizzoni Quelle: REUTERS
Federico Ghizzoni Quelle: REUTERS

Zu anders lautenden kursierenden Informationen sagte UniCredit-Chef Federico Ghizzoni der WirtschaftsWoche: „Die Gerüchte sind falsch.“ Die HVB sei wegen der niedrigen Refinanzierungskosten, der guten Kapitalausstattung und des Wachstums in Deutschland für Unicredit „noch wichtiger als bisher.“

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Der Name HypoVereinsbank werde für das Filialgeschäft dauerhaft beibehalten. Die Pläne, sie in UniCredit umzubenennen, sind laut Ghizzoni gestoppt worden: „Es gab die Idee, in allen Ländern unter der gleichen Marke aufzutreten. Wir haben für jedes Land geprüft, wie das bei den Kunden ankommen würde. In einigen Ländern Osteuropas haben wir den Markenauftritt geändert. In Deutschland haben die Kunden eine starke Beziehung zur HVB. Deshalb behalten wir die Marke bei.“

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Platz 15: Die staatsgeführte Bank of China ist nicht nur das zweitgrößte, sondern auch das älteste Geldinstitut der Volksrepublik. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich die Bank of China in Sachen Markenwert um zwei Plätze steigern. Der aktuelle Markenwert des Hauses liegt bei rund 12,86 Milliarden US-Dollar. Die Ergebnisse stammen vom Brand Finance Banking 500 - einer Erhebung, die das amerikanische Beratungsunternehmen Brandfinance mit dem Fachblatt "Te Banker" erarbeitet hat.

Quelle: Reuters

Ghizzoni: "Wir brauchen keine weiteren Finanzmittel der EZB"

Die italienische Großbank UniCredit wird voraussichtlich auf weitere zinsgünstige Kredite der Europäischen Zentralbank (EZB) verzichten. „Wir haben noch nicht entschieden, ob wir uns Ende Februar am nächsten Drei-Jahres-Leihgeschäft beteiligen. Wir verspüren keinen Druck, wir brauchen zurzeit keine weiteren Finanzmittel“, sagte Vorstandschef Federico Ghizzoni der WirtschaftsWoche.

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Sollte die Bank sich doch Geld bei der EZB besorgen, will sie es laut Ghizzoni für „unser Kreditgeschäft“ und nicht für den Kauf weiterer italienischer Staatsanleihen nutzen: „Ende 2010 hatten wir 40 Milliarden Euro italienische Staatsanleihen in den Büchern. Das Niveau haben wir gehalten, und wir planen keine wesentlichen Änderungen an diesem Bestand.“

Ghizzoni rechnet mit keiner Kreditklemme in Südeuropa. „Die sehe ich aktuell nicht, aber die Sorgen hat es nicht ohne Grund gegeben“, sagte er. UniCredit werde die Kreditvergabe nicht pauschal reduzieren, es könnte für die Kunden jedoch teurer werden: „Wir werden bei der Kreditvergabe sehr vorsichtig sein und die Preise an die gestiegenen Liquiditätskosten anpassen“, sagte Ghizzoni. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Kapitalerhöhung könne die Bank aber ausreichend Kredite vergeben.

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