Schweizer Privatbank Falcon: Chef Walter Berchtold wirft hin

Walter Berchtold: Chef der Schweizer Privatbank Falcon wirft hin

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Der Chef der Schweizer Privatbank Falcon ist zurückgetreten.

Der Chef der skandalgeschüttelten Schweizer Privatbank Falcon räumt nach nur einem Jahr seinen Posten. Walter Berchtold habe sein Amt mit sofortiger Wirkung abgegeben, teilte das Institut am Mittwoch mit.

Als Grund nannte ein Firmensprecher Meinungsverschiedenheiten des Schweizers mit dem Eigner International Petroleum Investment Company (IPIC) aus Abu Dhabi. Die Nachfolge habe Martin Keller übernommen. Keller arbeitete früher im Asset Management der Credit Suisse und saß seit März im Verwaltungsrat von Falcon.

Zudem kündigte Verwaltungsratspräsident Christian Wenger seinen Rücktritt für das vierte Quartal 2017 an. Ein Nachfolger für Wenger, der die Aufgabe erst im März angetreten hatte, sei noch nicht bestimmt. Falcon bestätigte mit den beiden Wechseln Reuters bereits zuvor vorliegende Informationen. Der Sprecher erklärte, es habe keinen Druck von den Regulatoren gegeben, die beiden Posten neu zu besetzen.

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Falcon war in den milliardenschweren Korruptionsskandal rund um den malaysischen Staatsfonds 1MDB verwickelt. Im Oktober 2016 hatte die Zentralbank in Singapur deswegen die Schließung der Falcon-Niederlassung in dem Stadtstaat angeordnet. Kurz davor hatte Falcon den langjährigen Firmenchef Eduardo Leemann durch den früheren Credit-Suisse-Manager Berchtold ersetzt. Berchtold habe das Steuer in einem kritischen Moment übernommen, erklärte Präsident Wenger in der Mitteilung. Es sei ihm gelungen, die Bank wieder auf Kurs zu bringen und für zukünftiges Wachstum aufzustellen. Im Oktober wolle Falcon eine Neuausrichtung ankündigen. Weitere Einzelheiten nannte die Bank nicht.

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