Wechselkurs-Manipulationen: Banken zahlen offenbar zwei Milliarden Dollar

Wechselkurs-Manipulationen: Banken zahlen offenbar zwei Milliarden Dollar

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Mehrere Investoren haben zwölf Banken vorgeworfen, Devisenkurse manipuliert zu haben. Nun gab es laut einem Zeitungsbericht einen milliardenschweren Vergleich.

Im Rechtsstreit über Manipulationen am Devisenmarkt zahlen mehrere Banken einem Zeitungsbericht in den USA zufolge zwei Milliarden Dollar. Zu den Instituten gehört auch die Deutsche Bank.

Im Rechtsstreit mit privaten Investoren über Manipulationen am Devisenmarkt zahlen mehrere Banken einem Zeitungsbericht zufolge fast zwei Milliarden Dollar (rund 1,77 Milliarden Euro). Die Institute HSBC, Barclays, BNP Paribas und Goldman Sachs hätten vor kurzem Vergleiche erzielt, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. HSBC habe sich auf eine Zahlung von 285 Millionen Dollar geeinigt, Barclays auf eine Summe von 375 Millionen Dollar. Von den vier Geldhäusern waren zunächst keine Stellungnahmen zu erhalten.

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Investoren wie die Stadt Philadelphia, Hedgefonds und Pensionsfonds hatten insgesamt zwölf Banken vorgeworfen, sich seit Januar 2003 unter anderem in Chatrooms und Emails abgestimmt zu haben, um Devisenkurse zu manipulieren. Als erste Großbank hatte JPMorgan Chase einer Zahlung von rund 100 Millionen Dollar zugestimmt, die Schweizer UBS verständigte sich auf 135 Millionen Dollar. Zu den Beschuldigten gehört auch die Deutsche Bank.

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