Kommentare zu: Die 500.000-Euro-Frage der Boni-Banker

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14 Kommentare
  • 06.04.2010, 10:15 UhrAnonymer Benutzer: Reiner Tiroch

    Wenn den unfähigen bankmanagern 500.000.-€ nicht reichen, dann schickt das Pack in die Wüste und lasst die Leute aus der 2. Reihe ran.

  • 06.04.2010, 10:24 UhrAnonymer Benutzer: HH Meier

    Es ist ein grundsätzlicher Systemfehler angestellte Managern überproportional am Gewinn zu beteiligen. Gewinn steht ausschließlich demjenigen zu, der auch Verluste zu tragen bereit ist und dies ist ausschließlich der Unternehmer. Die Gehälter von angestellten Managern sollten z.b. in einer OECD-Richtlinie auf beträge in der Größenordnung von max. 500.000€ inclusiver aller boni etc. festgelegt werden. Die Vertragslaufzeit sollte max. 1 Jahr betragen dürfen, so dass man Versager ohne große Abfindungszahlung rausschmeissen kann. Wer als angestellter Manager glaubt, mit dieser Vergütung unterbezahlt zu sein, soll sich selbständig machen und Unternehmer werden.

  • 06.04.2010, 10:55 UhrAnonymer Benutzer: blabla

    Vettel und Schumi und co. würden auch nicht soviel verdienen, wenn sie bei jedem Training mehrere Autos gegen die Wand fahren würden. Aber diese "Manager" glauben sie wären gut, wenn sie Geschäfte einfädeln, die sie selber nicht verstehen.

  • 06.04.2010, 12:33 UhrAnonymer Benutzer: Buchhalter

    jeder buchhalter der sein Handwerk versteht ist mehr Geld wert als diese Manager die noch nicht einmal eine Abschluss selbst erstellen können und gar nicht wissen wie die bilanzzahlen zu lesen sind die sie produzieren. Als Feiberufler in dieser branche habe ich manchen Abschluss erst ermöglicht und daher jede Menge zu tun. Nieten in Nadelstreifen ist noch höflich ausgedrückt für die Kerle an der Spitze. Wenn sie nicht da wären würden sie auch nicht so viel Schaden verursachen. 500.000 + Dienstwagen und Sekretärin die meist in der Stadt unterwegs ist habe ich nicht

  • 06.04.2010, 12:48 UhrAnonymer Benutzer: rita

    Was ist aber mit unserem Staat? Da bekommen die Abgeordneten und Politiker auch Geld für ganz schlechte Arbeit, können dem arbeitenden bürger ohne Grenzen in die Tasche greifen, verpempern das Geld und lügen die Taschen voll!

  • 06.04.2010, 13:22 UhrAnonymer Benutzer: Gast

    Die obersten bosse oder Manager einer bank sind auch nur Angestellte einer Aktiengesellschaft. Da sie nicht wie bei einer inhabergeführten Firma mit dem Eigenkapital haften müssen, sind 500.000 EUR Jahresgehalt ausreichend. im Übrigen ist für die oberste Führungs"elite" die Macht welche sie ausüben können und die gesellschaftliche Anerkennung wichtiger als ein hohes Gehalt. Da ein Unternehmen nur so gut wie seine MA ist halte ich folgenden Vergütungsansatz für überlegenswert: Das Jahresgehalt der operativen Geschäftsführung (CEO, CFO, ...) einschließlich der boni auf max. dem 10fachen aller gezahlten Löhne im Unternehmensdurchschnitt begrenzen. Leisten die Angestellten gute Arbeit und erhalten dafür gutes Geld, wirkt sich das dann auch im Gehalt der Unternehmenslenker nieder. Des Weiteren gehören Abfindungen auf Unternehmensebene an die der Angestellten angeglichen, d. h. pro beschäftigungsjahr im Unternehmen ca. 0,5 Monatatgehälter.

  • 06.04.2010, 13:40 UhrAnonymer Benutzer: Cojote Karl

    Geisterfahrer eines Narrenschiffes.........die wirklichen Helden
    in unserer Wirtschaftssystem sind alle selbsthaftenden Unter -
    nehmer..............

  • 06.04.2010, 14:08 UhrAnonymer Benutzer: Ähnlichkeit zum Kommunismus

    Selbstständige fahren das volle Risiko: Sie liegen im Risikobereich zwischen Hartz 4 und Milliardär und können daher so viel verdienen wie sie wollen, und sie müssen auch keine Vorkenntnisse wie ein großes Studium nachweisen. Selbst der Handwerker oder Seifenverkäufer kann zum Schraubenkönig oder Drogeriemilliardär aufsteigen.

    Das sind richtige Unternehmer ganz im Gegensatz zu den angestellten Führungskräften, die keinerlei persönliches Risiko tragen und die bei Fehlleistungen andere schädigen: Aktienbesitzer und Mitarbeiter mit deren Familien. Um vor Schaden zu schützen, war es früher selbstverständlich, daß Führungsleute Persönlichkeiten waren mit einem einschlägigen Studium und vielen weitergehenden Leistungen: z.b. promovierte Diplomingenieure und Naturwissenschaftler, am Rande Juristen, Kaufleute, aber keine Sozialbewegte. Aus den USA kommt die Tendenz, sog. Manager (Macher) zu nehmen, die von der eigentliche Sache nichts verstehen und die nur mit Netzwerken arbeiten: unterqualifiziert und aus substanzlosen Disziplinen. Leider können diese Leute aber mit einer Gesellschaft rechnen, die es verlernt hat, hochwertigste Tätigkeiten zu achten und Vorbilder anzuerkennen. Der Ex-Stift, der zum großen Chef wurde, steht eben dem Arbeiter am band näher als der promovierte Diplomchemiker oder promovierte Diplominformatiker, dessen Leistung und Wissen für den kleinen Mann unerreichbar ist. Was die Menschen eigentlich nur stört, ist das immense und unverdiente Managergehalt. Dieser Einwand ist richtig. Falsch ist bei den Menschen, daß sie überhaupt Pfeifen dulden und verlernt haben, Fachleistung zu achten. Solange Sekretärinnen oder Werkstattmeister der Meinung sind, daß sie 2/3 von dem verdienen müssen, was ein promov. Naturwissenschaftler/ingenieur erhält, ist das System todkrank, steht dem Kommunismus nahe und produziert lauter Pfeifen, die dann irgendwann wie im Kommunismus oben sitzen und alles ruinieren.

  • 07.04.2010, 01:55 UhrAnonymer Benutzer: Michel

    Man redet doch immer wieder vom "War for Talents", wobei mit Talenten nicht unbedingt junge Nachwuchsleute gemeint sind. Uns wird ständig eingetrichtert, dass Top-Manager nur dann zu bekommen sind, wenn man astronomische Gehälter zahlt. Der Wettbewerb um diese Leute sei riesig und daher ihre bezahlung angemessen.

    Wie oft kommt es aber eigentlich vor, dass uns ein grosser ausländischer Konzern so ein vermeintliches Talent wegschnappt? Wie viele Ausländer arbeiten hier in Deutschland ganz weit oben und wie viele inländer in selbiger Position im Ausland? Sind das nicht eher Ausnahmen und die Masse der "Talente" bleibt brav im inland und ihre größte Leistung liegt im Aushandeln der eigenen Verträge?

    ich bin mir sicher, dass man auch für 500.000 Euro Menschen finden wird, die genau so, wenn nicht sogar bessere Arbeit leisten.
    Der Vorschlag vom User GAST hört sich vernünftig an, denn diese Manager sollten sich mehr bewußt werden, was sie eigentlich nur sind: Angestellte eines Unternehmens und nicht deren Eigentümer.

  • 07.04.2010, 04:24 UhrAnonymer Benutzer: Thomas

    ich glaube es nicht: Was soll an diesen Managern so top sein, dass sie so hohe Gehälter kriegen müssen, während der Rest ins Prekäre gedrückt wird? Was wird an diesen "Elite"-Unis gelehrt, vielleicht wie man am besten Mitarbeiter entlässt und dem Staat und Steuerzahler vor die Füße wirft?

    Also bitte, glauben Sie doch bitte nicht an Märchen!

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