Kommentare zu: "Langfristig dürften 25 bis 30 Krankenkassen überleben"

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

15 Kommentare
  • 07.12.2009, 10:17 UhrAnonymer Benutzer: zarromanowski

    Auch immer mehr Privatversicherte können ihre beiträge nicht mehr bezahlen, man schätzt das ca. 400.000 ehemalige, privatversicherte Menschen in der bRD inzwischen unversichert ist. Zu 90%rekrutieren sich die Unversicherten ehemaligen PKV-Mitglieder aus kleinen Selbständigen, die im Alter einfach zuwenig Geld haben sich zu versichern. Zwar gibt es eine gesetzliche Pflicht sich zu versichern, aber wer sollte so etwas in der Lebenspraxis tatsächlich 1:1 umsetzen können? Was in diesem Lande von weltfremden, bis zur bahre abgesicherten Politikern beschlossen wird, ist ein SKANDAL und löst bei den pers. betroffenen eine tiefe Wut gegen den Staat aus.
    Viele Versicherungslose die Altersvorsorge in Form einer kleinen immobilie oder bescheidenen Kapitalanlagen betrieben haben, haben im Alter Angst, dass man ihnen die ALtersvorsorge HARTZ iV-ähnlich zerverwaltet. im Ergebnis bedeutet dies, man hat Angst vor einem raffgierigen Staat, der sich nur noch mit der Verwaltung des Elends beschäftigt.
    im Sozialgesetzbuch steht seit Jahrzehnten fest verankert, das privatversicherte Menschen die älter als 55 Jahre sind, niemals in die GKV zurück können - dieses Gesetz ist höchst asozial und besteht weiterhin. Die Flucht in die basisversicherung der PKV ist kein Ausweg, denn auch auch hier haben Politker beiträge festgelegt die viel zu hoch und damit unbezahlbar sind. AbSCHAFFUNG - Fehlanzeige, man lehnt sich zurück in berlin und träumt weiter.

  • 07.12.2009, 13:56 UhrAnonymer Benutzer: Degro

    Es wird auch langsam Zeit, das ein Haufen nichtsnutzige
    Krankenkassen verschwinden. Wenn man sich überlegt es
    müssen 184 Vorstände und Ober- Mittel- und Unterabteilungsleiter von unseren Kassenbeiträgen ernährt
    werden mit dicken nicht gerechtfertigten Gehältern dann
    braucht man sich über die hohen Kosten des Gesundheitswesen nicht zu wundern. Es reichen auch 5-8
    große gesetzliche Krankenkassen um eine entsprechende
    Konkurrenz zu haben.

  • 07.12.2009, 15:13 UhrAnonymer Benutzer: Tom

    @zarromanowski: Es ist absolut gerecht, dass man mit 55 nicht mehr von der PKV in die solidarisch finanzierte GKV zurück kann. Wenn man in jüngeren Jahren sich der Solidarität entzieht, um in der PKV Geld zu sparen, soll gefälligst da bleiben, auch wenn es im Alter eben teuer wird.

  • 07.12.2009, 15:37 UhrAnonymer Benutzer: zarromanowski

    @tom
    wie könnte die GKV jemals solidarisch und gerecht sein, so lange die beitragsbemessungsgrenzen nicht abgeschafft werden und Millionen ihre Kinder beitragslos mitversichern?

    Übrigens, das mit den hohen beiträgen im Alter in der PKV halte ich für eine Mär, die sich hartnäckig und mit nichts belegbar in den Köpfen vieler GKV-Mitglieder eingebrannt hat. im Gegenteil, freiwillig versicherten Selbständigen in der GKV wird als bemessungsgrundlage ihrer GKV-beiträge, von der Politik ein Gewinn/Monat von 1800 EUR unterstellt - ein unglaublicher Skandal, wenn man die Lebensrealität vieler Selbständiger gerade im höheren Alter kennt, denn nicht selten bezahlen Sie mehr als 50% ihres Einkommens in die GKV - ist das die Gerechtigkeit und die Solidarität der GKV von der Sie faseln?

    Es ist auch höchst asozial sich ältere, ehemalige Selbständige, legitimiert durch ein Sozialgesetz als PKV-bezahl-Sklaven halten zu können unter dem Schutz der bundesregierung, die eine marode GKV mit Milliardendefiziten nur vor neuen belastungen schützen will.

  • 07.12.2009, 15:39 UhrAnonymer Benutzer: Anke Henrich

    @zarromanowski: ich gebe Tom absolut recht: Wer zwecks Geld sparen und besserer Versorgung die private Krankenversicherung vorzieht und aus dem Solidar-System GKV ausscheidet, kann nicht erwarten, dass ihn eben diese Solidar-Gemeinschaft wieder unterstützt, sobald ihm die PKV-beiträge zu teuer sind - oder was oft der Fall ist - sobald Kinder kostenlos in der GKV mitversichert werden sollen. Zudem würde so die GKV unbezahlbar.
    Wenn echte Not am Mann ist, muss die PKV dringend eine Lösung finden, diesen Versicherten gerecht zu werden. Der basistarif ist ein Anfang.

  • 07.12.2009, 16:01 UhrAnonymer Benutzer: zarromanowski

    @ Anke Henrich

    Gerade Existenzgründer müssen ihre privaten, monatlichen belastungen auf ein Minimum reduzieren und dabei einen qualitativ hochwertige KV erhalten, denn eine längere Krankheit bei Selbständigen ist nicht selten deren persönlicher Ruin.
    Hier bietet die GKV nur hohe beiträge und schlechte Leistung, so einfach ist das. Die GKV ist eine staatliche Zwangsversicherung, hier von freiwilliger Solidarität oder sogar Gerechtigkeit zu reden ist höchst fahrlässig und wird den Milliardendefiziten die dieses marode System jährlich produziert nicht gerecht.

    Übrigens, der basisitarif, der nicht von der PKV sondern vom Gesetzgeber festgelegt wurde ist für viele, ehemalige ältere Selbständige unbezahlbar.

  • 07.12.2009, 17:17 UhrAnonymer Benutzer: Tom

    @zarromanowski:: ich fasele nicht!!! Gewöhnen Sie sich einen anderen Ton an! Nur weil andere nicht ihrer Meinung sind, müssen Sie nicht gleich ausfällig werden.

  • 07.12.2009, 17:17 UhrAnonymer Benutzer: Tom

    @zarromanowski:: ich fasele nicht!!! Gewöhnen Sie sich einen anderen Ton an! Nur weil andere nicht ihrer Meinung sind, müssen Sie nicht gleich ausfällig werden.

  • 07.12.2009, 20:30 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    ich möchte einmal eine *rationale* begründung hören warum man überhaupt mehr als eine staatliche Krankenversicherung braucht.

  • 07.12.2009, 20:52 UhrAnonymer Benutzer: Karin

    @Hägar Schmidt

    damit es vielleicht noch ein gaaaanz wenig Wettbewerb gibt?

weitere Fotostrecken

Blogs

Wie HP-Chefin Whitman ihren Mitarbeiter die anstehenden Massenentlassungen erläutert
Wie HP-Chefin Whitman ihren Mitarbeiter die anstehenden Massenentlassungen erläutert

In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.