Baukonzern: Bilfinger-Berger-Chef Roland Koch attackiert Bauverband

Baukonzern: Bilfinger-Berger-Chef Roland Koch attackiert Bauverband

von Harald Schumacher

Seit drei Wochen erst ist Roland Koch Chef von Bilfinger Berger, schon setzt der Ex-Politiker den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) unter Druck.

Dort sieht sich Bilfinger nicht mehr gut aufgehoben. Koch-Vorgänger Herbert Bodner hatte die Bausparte des Mannheimer Konzerns radikal verkleinert. Bilfinger erzielt heute vier Fünftel seines Gewinns mit der Instandhaltung von Industrieanlagen und Kraftwerken und mit Gebäudemanagement. Koch will die Servicesparten durch Zukäufe sogar weiter vergrößern.

„Die Branche wird uns im Gegensatz zu Hochtief nicht mehr primär als Bauunternehmen sehen“, sagt er. „Daher brauchen wir ein Sprachrohr für unsere spezifischen Interessen. Und die verändern sich im Zuge unseres Konversionsprozesses weiter.“ So fordert Koch, „dass der neue Präsident Thomas Bauer den Hauptverband weiter für Dienstleistungsthemen öffnet“.

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Mehr Dienstleister im Hauptverband

Zwar bezeichnet Verbands-Hauptgeschäftsführer Thomas Knipper die Dienstleistungsbranche als „Top-Thema und Entwicklungsfeld“. Der Verband denke darüber nach, für Dienstleister eine Bundesfachabteilung oder einen Fachverband im Hauptverband zu gründen. Koch aber geht das zu langsam. 

Bilfinger Berger Industrial Services hatte schon vor Jahren mit Voith Industrial Services und anderen Gleichgesinnten den Wirtschaftsverband für Industrieservice (WVIS) gegründet. Diesem könnte Koch nun künftig noch mehr Aufmerksamkeit widmen.

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