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Kommentare zu: Praktiker droht der Zerfall

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16 Kommentare
  • 25.08.2011, 09:26 UhrPaule_Praktiker

    Die "guten" Märkte in Max bahr umfirmieren und die "schlechten" unter "Praktiker" weiterverhökern? Wer sich etwas in der jüngeren Geschichte des deutschen Einzelhandels auskennt, kann da durchaus Parallelen erkennen: beim Niedergang der Karstadt-Gruppe wurde es ähnlich praktiziert. Mit dem Unterschied, dass die abgestossenen Märkte unter dem neuen Namen "Hertie" noch einige Zeit weiterwurschteln durften...bis der neue investor sie wegen Unrentabilität schliessen musste. Keine schönen Aussichten für viele Mitarbeiter.

  • 25.08.2011, 11:12 Uhrwerner

    bei Praktiker steht man nicht 15 Minuten in der Schlange an der Kasse, wie bei Hornbach. Das war für mich ein Grund dort einzukaufen, als ich mein Haus renoviert habe.
    - Praktiker sollte stärker auf Qualität setzen und die budget-Geräte rigoros aus dem Sortiment nehmen - die taugen nichts, die Elektrik war bei meinen Geräten innerhalb kürzester Zeit defekt, auch z.b. die Anlaufsteuerung der Riesen-Flex für 10 Euro.
    - Statt der 20%-Tage könnte man Handwerker-Tage einführen, mit ortsansässigen Handwerkern zwecks Kundenberatung und andererseits Auftragsannahme zusammenarbeiten, wenn man welche findet die sich noch mit Privatleuten abgeben.
    Der Ausbau der beratung - insbesondere nach 17 Uhr - könnte Praktiker m.E. wieder in die Gewinnzone führen.

  • 25.08.2011, 19:22 Uhrbroemme

    ich finde die bedienung bei praktiker einfach nur desaströs. abgesehen vom hier bestätigten klischee, dass sich baumarkt-mitarbeiter scheinbar wie in luft auflösen können, habe ich den eindruck, dass praktiker hier (osten) nur schwervermittelbare arbeitslose als bedienung einstellt - hauptsache fördergelder kassieren. deswegen geh ich lieber zu hornbach. ich glaube nicht, dass die marke praktiker noch zu retten ist - dafür wurden zu viele fehler gemacht.

  • 25.08.2011, 19:45 Uhrautsch

    ist das nicht scheißegal, wo man sich den Hammer kauft? Das Sortiment ist überall dasselbe. Was es bei Praktiker nicht gibt, gibt's bei Hornbach auch nicht. Und die Preise sind auch gleich.

    Für jeden Monstermarkt zählt nur eins: der Standort.

  • 25.08.2011, 19:55 Uhrautsch

    ist das nicht s-c-h-e-i-ß-e-g-a-l, wo man sich den Hammer kauft? Was es bei Praktiker nicht gibt, gibt's bei Hornbach auch nicht. Das Sortiment ist dasselbe. Und die Preise sind auch gleich.

    Genauso s-c-h-e-i-ß-e-g-a-l ist die Handy-, Auto-, Jeansmarke. Das geben sogar die Manager von Mercedes zu. Die technischen Unterschiede sind peripher, ausschlaggebend ist nur das image.

    Praktiker versucht ins Geschäft des Markenfetisch einzusteigen. Soll sich der Laden einfach bessere Standorte suchen. Dann kommen die Kunden gelaufen, die viel zu bequem sind wegen eines brettes drei Straßen weiter zu fahren. Aufgesucht wird immer der nächstliegende Laden. Deshalb kauf ich bei Edeka.

    (Umgangssprache wird "überprüft")

  • 25.08.2011, 20:29 Uhrmanni

    ich war zweimal in meinem Leben in einem Praktiker baumarkt. Nach wiederholten Falschberatungen, die unterstützt von erheblichen NiCHTWiSSEN waren und sehr spürbar dünner Personaldecke nie wieder!!!!!

  • 25.08.2011, 20:50 Uhrmathias

    Werner, wann sind Sie bei RTL-Pfusch am bau zu sehen ??

    Wie im Artikel RiCHTiG erkannt " baumarkt für Laien"

    baumärkte waren die ersten die bei den Preisen DM durch € ersetzten

    LAiENHAFT von Artikel bis Warenangebot, und da sollen sich die
    anderen NiCHTS einbilden- besser sind Sie auch nicht.

  • 26.08.2011, 10:09 Uhrdenkste

    Fakt ist doch mal eins...Praktiker hat die Droge Rabatt zwar in Umlauf gebracht jedoch ist der Kunde in den letzten Jahren in fast der gesamten Handelslandschaft zum Rabattjunkie verfallen. Versteht denn wirklich niemand, dass immer nur billig am Ende doppelt kostet. in diesem und einigen anderen Arbeitsplätze. Warum ist die beratungsqualität bei z.b. Medi Markt, Praktiker und wie sie alle heißen eher dürftig? Warum findet man selten Ansprechpartner? Die Menschen welche hier arbeiten lösen sich auch nicht einfach in Luft auf...es sind nicht mehr da welche abgehetzt mehrere hundert m² beackern. Wie bei so vielem im leben gehören also zu den miseren im Handel immer mehrere (zumindest zwei) Also Unternehmen und Kunden! Wenn der großteil der Kunden sich mal wieder auf Qualität statt auf billige Masse besinnen würden hätte dieser Wahnsinn bald ein Ende! Fakt ist doch...Service fordern aber diesen nicht bezahlen wollen ist ein widerspruch in sich!!

  • 26.08.2011, 19:43 UhrKonsumvieh

    Ja so ist das. Der Einzelhandel leidet unter dem enormen Verdrängungswettbewerb. insofern wäre der Niedergang von Praktiker gut für den Markt.
    Schade um die Arbeitsplätze, auch wenn diese nicht gerade aus
    qualifizierten Personal bestehen. Auch beim Personal wird nur auf
    die Kosten geschaut.
    Viele Mitarbeiter werden den entstehenden Druck mit ihrer Gesundheit bezahlen, das unfähige Managment zieht weiter zum
    nächsten Opfer. Die häßliche Fratze des Kapitalismus.

  • 26.08.2011, 21:43 Uhrwerner

    mathias, haha, niemals, die würden mit dem Finger immer auf MiCH zeigen. Das liegt aber daran, dass jeder der renoviert wie der erste Mensch ans Thema rangehen muss, weil weder beratung noch Handwerker zu kriegen sind oder nur zu utopischen Preisen: 4 m Wand verputzen 500 Euro. ich habe nicht mal Hilfsarbeiter tageweise gekriegt, auch nicht beim Arbeitsamt oder Studi-Service.
    Eine vernünftige beratung im baumarkt hätte mir aber viel Zeit und Arbeit gespart, und dafür hätte ich auch ohne weiteres gezahlt

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