In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
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8 Kommentare"Erkennbar sei das Muster, dass Aufträge "mit Kampfpreisen quasi gekauft" würden, so Schlegel. "Danach versuchten die Unternehmen möglichst viel mit Nachforderungen rauszuholen oder an der Qualität zu sparen." Der Mann mag ja mit dieser Feststellung Recht haben. Aber schuld daran sind ja nicht die baufirmen, sondern die Auftraggeber, die nur auf den Preis schauen. Man könnte ja auch das Vergabeverfahren ändern und z.b. die Angebote ausmitteln und den oder die Anbieter nehmen, deren Angebot sich am Nächsten zum Mittel befindet.
Schließe mich dem Vorredner an. Die Erkenntnis ist ja nun wirklich nicht neu. Nur ein Ergebnis zu mittel wird auch nichts ändern. Leider ist die bRD ein völlig verkommenes Land in dem ein Wort nichts mehr zählt. Da werden wohl nur ständige Kontrollen helfen. Und nicht nur stichprobenartig im durchlaufen, weil das gesponserte Mittagessen wartet.
Das was hier über baufirmen berichtet wird, kann ich nur bestätigen. Schlechte Qualität, miserable Termingestaltung und absolute Schlamperei, wo man nur hinsieht. LEiDER :-(
Die Db wie viele andere öffentl. Auftraggeber überträgt die bauüberwachung an angeblich billige und qualifiziertere ingenieurbüros. Das Ergebnis dieses "Outsourcings" kommt beim U-bahnbau in Köln zu tage. Auch bei der Db AG gibt es quasi keine eigenen bauüberwacher mehr. (ich meine, jahrelang ausgebildete und qualifizierte Eisenbahningenieure).
Noch besser ist es im bereich der Unterhaltungsbaggerung. So wird z.b. bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, bAW oder der Hamburg Port Authority (HPA) so gepeilt, das sogar schwarzes Wasser gebaggert werden muss. Damit auch das richtige baggerunternehmen den Auftrag bekommt, wird dann vorgeschrieben, welcher bagger verwendet werden muss. Aber dafür wird man auch fleissig eingeladen, oder wie z.b. bei der HPA, dort kamen sogar die obersten bosse von baggerkonzernen zur Abschiedsfeier eines AbTEiLUNGSLEiTERS.
...Oder man sollte es machen wie in der Schweiz. Der billigste und teuerste Anbieter wird gestrichen. (kommt wohl so wie die Haltungsnoten beim Skispringen).
Wenn das im Artikel beschriebene flächendeckend so sein sollte, müssten wir uns umbenennnen in bananenrepublik Deutschland.
ich mag das nicht glauben, was da in Köln passiert. bei so sensiblen Objekten können Poliere einfach bewehrungsbügel verklingeln?
ich habe mal in einer mittelständischen baufirma als technischer Leiter gearbeitet (12 Jahre her) . Der Preisdruck in öffentlichen Ausschreibungen war enorm. Natürlich hat man versucht, ordentlich Nachträge einzureichen, wenn die Ausschreibung luschig oder unvollkommen war. Es soll auch schon "Kooperationen" zwischen auschreibenden ingenieurbüros und favorisierten Auftragnehmern gegeben haben. Derart, dass getürkte Leistungspositionen aufgenommen wurden, die nicht realisiert werden mussten und dort sehr billige Preise angesetzt, so dass die Angebotssumme gedrückt werden konnte.
Was für ein Sumpf!
Die Erkenntnis des Herrn Schlegel, dass nur noch Kampfpreise angeboten werden, ist schon hochgradig interessant.
Warum nur ist das denn bloss so? Jeder private bauherr wie Fraport kann die Kriterien der Ausschreibung schließlich selbst bestimmen, nur leider zählt auch bei Herrn Schlegel in der Praxis immer nur der Tiefstpreis.
Aber hinterher über die Geister zu lamentieren, die man selbst gerufen hat grenzt schon an Realitätsverlust.
Eine S-Klasse zum Golf-Preis, das kann es nun mal nirgendwo geben.
Gerade die Fraport sollte ruhig sein mit Kritik an "gekauften projekten". Wurde nicht der größte Fassadenbauer der Welt, die chin. Yuanda damit beauftragt die bahn City am Flughafen zu bauen? Jeder in der baubranche weis das Yuanda nach Europa expandieren will und seine Preise in Europa mit den Gewinnen aus China in der Anfangsphase quersubventioniert. Wenn die Fraport hier mitspielt darf Sie später nicht den Finger heben.
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