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Bei aktueller 360° Tour: Megaband U2 schlägt Umsatzrekord im Konzertgeschäft

von Rüdiger Kiani-Kreß und Peter Steinkirchner

Die irische Erfolgsband U2 ist auf dem Weg zu einem neuen Umsatzrekord im Konzertgeschäft - und trotzt der Branchenkrise durch ein breites Angebot und neue Vermarktungsideen.

Nach Informationen der Wirtschaftswoche erwartet der Gruppenmanager Paul McGuinness einen Bruttoumsatz von mindestens 750 Millionen Dollar (570 Millionen Euro) mit der aktuellen „360°-Tour“, deren Deutschlandtermine am kommenden Dienstag in Frankfurt starten. Das wären bei Ende der gesamten Konzertreise im Sommer 2011 rund 200 Millionen Dollar mehr als der bisherige Rekordhalter im Konzertgeschäft, die „A Bigger Bang“-Tournee der Rolling Stones in den Jahren 2006 und 2007. Die Altrocker kamen nach Statistiken des US-Branchenmagazins Billboard seinerzeit auf gut eine halbe Milliarde Dollar.

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Die aktuelle Tournee sorgt auch bei den Band-Mitgliedern selbst für Rekordeinkünfte. Nach Schätzungen verbleiben Bono, The Edge, Adam Clayton und Larry Mullen jr., wie die vier Mitglieder von U2 heißen, von den Bruttoumsätzen etwa ein Drittel nach Abzug der Produktionskosten, Steuern und Beteiligungen von Geschäftspartnern wie Managern und Plattenfirmen.

Die Gesamteinnahmen von U2 dürften unter dem Strich sogar bei rund 500 Millionen Dollar liegen für die gut zwei Jahre zwischen Veröffentlichung des aktuellen Albums „No Line On The Horizon“ und dem Tournee-Ende. Denn im Gegensatz zu anderen Topverdienern im Konzertgeschäft wie den Rolling Stones verdient U2 viel Geld in anderen Zweigen des Musikgeschäfts wie dem Verkauf von CDs, Downloads und Fanartikeln sowie Werbung.

Damit trotzen die Iren der allgemeinen Krise des Musikgeschäfts, das durch den Siegeszug des Internets und Raubkopien seit 1998 gut ein Drittel des Umsatzes verloren hat, schreibt die WirtschaftsWoche. Für den Erfolg sorgt aus Sicht von Experten, dass die Band in allen Bereichen des Musikgeschäfts neue Wege geht. So hängen bei U2s „360°-Tour“ Lautsprecher der Videobildschirme in 30 Meter Höhe an Stahlträgern. Das sorgt für freie Sicht und bis zu 10.000 Extraplätze, die die Band für bis zu knapp 200 Dollar verkauft.

7 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 09.08.2010, 12:40 UhrAnonymer Benutzer: Paddy

    Ja, so ist das immer wieder im Leben! NEiD muss man sich hart erarbeiten. ich kann vor U2 nur den Hut ziehen. ich kenne keine band auf diesem Planten, die so innovativ ist, sich immer wieder neu erfindet und immer wieder neue Maßstäbe setzt und so nah am Publikum ist. Der Erfolg gibt ihnen recht. Entweder man akzeptiert das oder man läßt es einfach bleiben. Niemand wird gezwungen ein Fan zu sein. Und auch U2 sind keine Karikativeeinrichtung. Die Jungs verdienen damit ihr Geld. Und es gibt wie in der Wirtschaft erfolgreiche Unternehmen und weniger erfolgreiche Unternehmen. U2 ist eben das beste Unternehmen auf ihrem Gebiet... also Kopf hoch Speculum und akzeptieren :-)
    Schau Dir einfach mal ein Konzert an... die Kartenpreise sind nicht teurer als bei anderen Konzerten...

  • 09.08.2010, 00:38 UhrAnonymer Benutzer: Frank Korpuni

    Vorsicht! Diese von den U2 Vermarktungsfirmen selbst erstellten Prognosen sind mit großer Vorsicht zu geniessen und nach beendigung des Spektakels nicht nachprüfbar. Es gehört zum "Anheizen" des Geschäftes, sehr positive Zahlen vor beginn zu veröffentlichen. Das die Presse dem blind und unkritisch vertraut, ist Medienrealität.

  • 08.08.2010, 21:37 UhrAnonymer Benutzer: Ralle

    U2 ist und bleibt die größte Rockband der Welt! Alle diese unsinnigen Negativ-Kommentare sind völlig überflüssig. Geht zum Konzert und lasst euch von echtem Live-Rock überzeugen!

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