Beschwerden: Was Verbraucher mit Unitymedia erleben

Beschwerden: Was Verbraucher mit Unitymedia erleben

von Michael Kroker und Jürgen Berke

Eine interne Dokumentation der Verbraucherzentrale NRW zeigt, wie dreist Unitymedia um Kunden wirbt. Die WirtschaftsWoche veröffentlicht Auszüge aus den zahlreichen Kundenbeschwerden bei den Verbraucherschützern:

Probleme bei der Rückabwicklung

Herr B. aus Duisburg schildert, wie seine Eltern einen Internet-Anschluss bekamen:

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„Telefonisch wurde meinen Eltern, beide 70 Jahre alt, per Telefon ein Komplettvertrag für Digital-TV mit Internet-Angebot für Filmangebote aufgeschwatzt, obwohl die beiden noch nicht mal einen Computer besitzen. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass das analoge Kabelfernsehen eingestellt werde und sie ohne diese Ergänzung demnächst keinen Fernsehempfang mehr hätten. Die sofortige Kündigung und Rücksendung der zugeschickten Geräte führte dennoch zu wiederholten Rechnungen und Mahnungen.“

Probleme mit dem Kundenservice

Frau M. versuchte, eine untergeschobene Vertragsänderung rückgängig zu machen, und berichtet über ihre Erfahrung mit dem Kundenservice:

„Besuche in den Shops und Anrufe bei der Kunden-Hotline führten zu keinem Erfolg. Stets wurde versichert, dass die Angelegenheit erledigt sei, jedoch kamen kurze Zeit später erneut Rechnungen und Mahnungen ins Haus. Schließlich wurde behauptet, dass eine Smartcard nicht zurückgesandt worden sei, die mir jedoch tatsächlich nie zugeschickt wurde. Für den nicht erfolgten Rückversand sollten dann mit Mahngebühren circa 50 Euro fällig werden. Da ich schon Kabel-Kundin bin, wurden wiederholt Beträge ohne Einzugsermächtigung von meinem Konto abgebucht.“

Unterschieben von Vertragsänderungen

Herr S. aus Münster berichtet, wie er einen neuen Kabelreceiver erhielt:

„Heute wurde mir von meinem Kabelfernsehanbieter unverlangt ein Kabelreceiver zugesendet sowie eine „Auftragsbestätigung zur Vertragsänderung“ für ein neues Digital-Abonnement. Zusammen mit einer Rechnung über mehr als 100 Euro. Ich habe aber nie etwas bestellt oder beauftragt. Bei der Kunden-Hotline wurde mir einmal mitgeteilt, ich hätte das per Internet bestellt, einmal hieß es, ich hätte es schriftlich am 21.8. beauftragt (an dem Tag war ich in Urlaub, ein Schreiben konnte man mir natürlich nicht zukommen lassen). Ich habe dem Auftrag widersprochen und habe neben dem Ärger noch die Mühe mit der Rücksendung des Rekorders.“

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