Best Brands: Sieger bei Best Brands 2010 punkten auch in der Krise mit Innovationen

Best Brands: Sieger bei Best Brands 2010 punkten auch in der Krise mit Innovationen

von Peter Steinkirchner

Klötzchen, Bildschirme, Daten und Öko-Waschmittel – die Gewinner beim Best-Brand-Ranking 2010 der erfolgreichsten Marken heißen Lego, Samsung, Google und Henkel. Was die Preisträger auszeichnet.

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Kinderliebling Lego belegte Platz Eins beim Ranking der besten Produktmarke.

Der Kasten sieht aus, als hätten ihn clevere Kinder gebastelt. Er ist etwa 30 Zentimeter hoch und hübsch bunt: Gebaut haben das Teil vor 14 Jahren aber keine Kids, sondern Larry Page und Sergey Brin, als sie noch an der Stanford-Universität im kalifornischen Palo Alto studierten. Was aus ihnen wurde, ist längst Wirtschaftsgeschichte: Sie gründeten die weltgrößte Internet-Suchmaschine Google.

Doch auch die Plastiksteine, aus denen die Herren die Gehäusefront des Rechners zusammensteckten, auf dem sie ihren Such-Algorithmus ausprobierten, stehen der Bekanntheit von Google kaum nach. Brin und Page verwendeten Steine von Lego, die genoppten Klötzchen des Konzerns aus dem dänischen Billund. Heute steht die Lego-Google-Koproduktion im Museum der Uni Stanford – und beide Unternehmen für einen der wichtigsten Markentrends weltweit: Innovation, kundenfreundlich einfach verpackt und zugleich Nutzen versprechend.

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Erfolgskennzahlen der Unternehmen entscheidend

Die Formel brachte beiden Konzerne Erfolg. Und der wird mit Preisen bei dem Markenranking Best Brands belohnt: Lego ist 2010 die beste Produktmarke und Google beste Unternehmensmarke. Weiterer Preisträger ist der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung als beste Wachstumsmarke. Der Düsseldorfer Konsumgüterriese Henkel gewann die Sonderkategorie beste Nachhaltigkeitsmarke. Vergeben wird der Best Brand Award in vier Kategorien seit 2004 jedes Jahr von der WirtschaftsWoche gemeinsam mit der Werbeagenturgruppe Serviceplan, dem Markenverband, dem Marktforscher GfK, der ProSiebenSat.1Media-Gruppe und dem Medienvermarkter IQ Media Marketing.

 „Der Best Brand Award beruht nicht auf einer Expertenbefragung oder dem Urteil einer Jury“, sagt Florian Haller, Hauptgeschäftsführer von Serviceplan, „sondern auf den Erfolgskennzahlen der Unternehmen und der Wertschätzung der Marken durch den Verbraucher, was am Ende entscheidend sein wird für den zukünftigen Erfolg.“ Die Gewinner hätten es verstanden, gerade im Krisenjahr 2009 nicht allein auf ihren bekannten Namen zu vertrauen. Stattdessen sei allen gemeinsam die große Bereitschaft, in Innovationen zu investieren. 

Mehr über die Sieger erfahren Sie hier:

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